Liga

1. Bruno-Sander-Gedenkturnier

Ein gelungener AK-Doppelmix mit großem Spaßfaktor


Oberärztin Katrin Bermoser vom TC Natters kam direkt vom Nachtdienst. Sie wollte beim 1. Bruno-Sander-Gedächtnisturnier unbedingt dabei sein. Wie viele andere auch. Darunter TTV-Präsident Walter Seidenbusch, Marketing-Lady Sylvia Plischke, die Uni-Kapazunder Elmar Kornexl und Erich Müller, um nur einige zu nennen.

Und vorweg: Bei der ersten Auflage dieses AK-Mix-Doppels wurde organisatorisch (an der Spitze Telfs-Obmann Alexander Schatz) und sportlich alles geboten, was zu einem Turnier dieser Art gehört. Langsam geschlagene Bälle und schnelle Returns standen genauso am Schlagrepertoire der Teilnehmer wie gefühlvolle Stopps, Lobs und sicher verwertete Volleys. Natürlich wurde auf den Courts am Telfer Birkenberg auch geblufft, getrickst, diskutiert und analysiert. Kurz: der Freude am Tennissport freien Lauf gelassen. Und am Ende des emotional geführten Turniertages, bei dem der Spaßfaktor dem tierischen Ernst den Rang ablief, gab es im Grunde genommen nur Sieger.

 
Das war sicher im Sinne Bruno Sanders, des viel zu früh verstorbenen Tennis-Enthusiasten. Er hätte bei dieser Turnierform mit nur einem Satzgewinn pro Begegnung sicher seinen Spaß gehabt.


Der Ordnung halber: Den Wanderpokal im Hauptbewerb gewann Bernhard Sander, der Sohn Bruno Sanders, mit seinem Partner Marco Stecher vom TC Telfs. Und das wäre eine eigene Geschichte wert. Im B-Bewerb setzte sich Sylvia Plischke mit TTV-Präsident Walter Seidenbusch durch.


Robert Ullmann

Top Themen der Redaktion