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Turniere

18. Sparkasse Future-Turnier Kramsach

Finaltag reifte zu einem wahren Tennisfest

Ein Tennisfest in Kramsach (Bild: TC Kramsach)

Nein. Tränen gab es bei der Abschiedsvorstellung keine. Aber ein Tennisfest, das dem Rahmen eines großen Tennisevents entsprach. Mit einem auf Hochglanz gebrachten Centercourt, mit einheitlich gekleideten Ballkindern und dem gesamten OK-Team, mit Kuchenspezialtäten, mit Ehrengästen, die von Bürgermeister Bernhard Zisterer und TTV-Präsident Walter Seidenbusch angeführt wurde, eine randvolle Zuschauertribüne und einen Sieger der sich im Stile eines großen Gewinners auf den Sandboden fallen ließ. Ein Hauch von Roland Garros, dem größten Sandplatz-Turnier der Welt, wehte am Finaltag des Tennis-Future-Turniers über die Anlage auf der Länd. 

Das Endspiel selbst zwischen Nerman Fatic (BIH) und Johannes Haerteis (GER) brachte guten Tennissport, war eine Kopie der Vorschlussrunde, geprägt von vielen Hochs und Tiefs und einem Break-Festival. Am Ende gewann Fatic 1:6, 6:3, 6:1, feierte in Kramsach den ersten Future-Sieg im Einzel. Damit beendete der 23jährige den dreijährigen Siegeslauf der bundesdeutschen Spieler und trug sich als erster Bosnier in die Siegerliste ein. Haerteis hielt sich mit dem Sieg im Doppel mit Partner Peter Heller gegen das Duo aus Tschechien und der Türkei Filip Duda/Ergi Kirkin schadlos.

Wie geht es in Kramsach weiter? „Dank der Resonanz der Zuschauer, der Politik und der Wirtschaft wird es auch 2019 ein internationales Turnier auf der Länd geben“, erklärte Turnierdirektor Werner Auer. Egal ob der Nachfolge-Bewerb der Future-Serie, Transition-Tour oder anders heißen wird. „Weil“, so Hannes Ager, „spielerisch zwischen der Nummer 300 oder 800 kaum Unterschiede zu erkennen sind“. Und Kramsach, dank  des dortigen Tennisclubs mit Präsident Hansjörg Steinlechner an der Spitze ein guter Boden für solche Veranstaltungen ist. Auf ein Neues. 

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Robert Ullmann

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Er war der einzige Österreicher, damit der einzige Tiroler, der am 6. Spieltag des Tennis-Future-Turniers in Kramsach noch im Einsatz war. Sandro Kopp, das Tennistalent aus der Seengemeinde, kämpfte sich mit Partner Vital Flurin Leuch aus Liechtenstein bis ins gestrige Doppel-Halbfinale. Dort war Endstation. Die beiden auf Nummer 3 gesetzten Deutschen Peter Heller und Johannes Haerteis stoppten den Erfolgslauf, gewannen 6:3, 6:4 und treffen im heutigen Endspiel auf Filip Duda/Ergi Kirkin (CZE/TUR). Sie schalteten die Nummer 1, Eduardo Dischinger/Caio Silva (BRA), 2:6 6:4 10:6 aus.  

Dass Kramsach ein guter Boden für deusche Futurespieler ist, beweist der Einzug von Schiller und Haerteis ins heutige Einzel-Halbfinale. Dabei besiegte Schiller den für Telfs spielenden Bundesligaspieler aus Deutschland, Lukas Ollert, in zwei Sätzen 6:3, 6:2. Mit dem gleichen Ergebnis bezwang Haerteis Alexandar Lazarov (BUL), der bekanntlich den Österreicher David Pichler im Achtelfinale besiegt hatte. Nicht ausgeschlossen somit, dass es im samstägigen Finale zu einem neuerlichen Endspiel mit zwei deutschen Spielern kommt. Schiller trifft heute um 12 Uhr auf Nerman Fatic (BIH). Er kam in drei Sätzen 4:6, 6:1, 6:3 über Calin Manda (ROU) hinweg. Nicht vor 13.45 bekommt es Haerteis mit Eduardo Dischinger zu tun. Der Brasilianer warf beim dreistündigen Marathonkampf die Nummer 2, Tomislav Jotovski (MKD), mit 6:0, 1:6, 7:6 aus dem Bewerb.  

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Die gute Nachricht vorneweg. Mit Sandro Kopp ist ein Österreicher, noch dazu der Lokalmatador, weiterhin im Kramsacher Tennis-Future-Turnier vertreten. Der 18jährige steht mit Partner Vital Flurin Leuch (LIE) nach einem 7:6, 4:6, 10:8-Erfolg gegen Panta/Vincentis (PER/ITA) im heutigen Halbfinale, das nicht vor 17 Uhr ausgetragen wird. Dort trifft das Duo auf die auf Nummer drei gesetzten Deutschen Haerteis/Heller.

Die weniger gute Nachricht. Im heutigen Viertelfinale des Einzelbewerbes ist kein Österreicher mehr dabei. Die ÖTV-Hoffnung David Pichler verlor nämlich im Achtelfinale etwas überraschend gegen Alexandar Lazarov (BUL), nachdem er schon wie der sichere Sieger aussah. Nach einem 6:2 im ersten Satz breakte der 22jährige den  Bulgaren zum 5:4 und servierte auf das Match, verlor infolge drei Games, den Satz und schließlich auch noch das Match.

Damit ist in der Runde der besten Acht kein Österreicher mehr vertreten. Dafür servieren mit Marathonmann Johannes Haerteis (er schaltete nach drei Stunden und acht Minuten den Südtiroler Alexander Weis aus), der Nummer 1, Peter Heller und dem Telfer Bundesligisten Lukas Ollert drei deutsche Tennisprofis um den Halbfinaleinzug. Nicht auszuschließen also, dass wie im Vorjahr zwei davon  das samstägige Finale erreichen. Noch muss aber erst das Viertel- und Halbfinale ausgetragen werden. Spielbeginn des heutigen Viertelfinales ist um 13.15 Uhr. Dabei treffen im deutschen Duell Peter Heller und Lukas Ollert aufeinander.    

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Robert Ullmann

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Nur mehr ein Österreicher im heutigen Achtelfinale

Fehlenden Kampfgeist konnte man den Tirolern Sandro Kopp und Philipp Schroll bei ihren Auftritten in Kramsach nicht nachsagen. Um beim Future-Tennis-Turnier die erste Runde zu überstehen, fehlte beiden etwas Cleverness, manchmal auch Spielglück. „Schade, schade, dass ich die Chancen nicht genützt habe“, klagte Schroll nach der Zweisatz-Niederlage gegen den auf Nummer 2 gesetzten Jaroslav Jotonski (MKD). „Sandro kann mit dem Tempo auf Future-Niveau mithalten, ihm fehlt nur ein kleiner Schritt um eine Runde weiterzukommen“, erklärte Trainer Hakan Dahlbo nach der Niederlage Kopps im Österreicher-Duell gegen David Pichler. Wie immer: im heutigen Achtelfinale (ab 11 Uhr) ist mit David Pichler nur mehr ein Österreicher vertreten. Er trifft nicht vor 12.30 Uhr auf Alexander Lazarov (BUL). Im Doppel-Viertelfinale sind noch die Wahl-Tiroler Mick Veldheer und Jonas Trinker, sowie Sandro Kopp vertreten.

Dass Schlägerwurf und nicht beenden eines Spieles kein Kavaliersdelikt ist, bekam Alexander Erler zu spüren. Er erhielt von ITF-Supervisor Werner Hötzinger eine Strafe von 550 Dollar aufgebrummt, weil er außerdem disqualifiziert wurde, wurde das Preisgeld für die erste Runde in der Höhe von 156 Dollar nicht ausbezahlt.   

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Philipp Schroll und Sandro Kopp heute im Einsatz

Was immer die Ursache war – diesen Eklat von Alexander Erler hatten sich die überaus bemühten Veranstalter des Future-Tennis-Turniers in Kramsach nicht verdient. Nachdem der 20jährige Kufsteiner seinen Frust über eigene Fehlerhaftigkeit oder andere Einwirkungen mit der Zertrümmerung seines Rackets mit anschließender Weitwurf-Übung bewältigt zu haben schien, verließ er ohne Angabe von Gründen und zur großen Überraschung von Erlers Coach Hannes König („noch ist nichts offiziell“) beim Spielstand von 6:7, 0:3 in der Erstrundenpartie gegen den Deutschen Lukas Ollert den Court. Um wenig später im Turnierbüro zu erscheinen und sich wegen einer Handverletzung aus dem Doppelbewerb nehmen zu lassen. Bei aller Nachsicht – das war keine Werbung in eigener Sache, das traf Organisatoren und die ansehnliche Zahl von Fans direkt am Nerv.

Dabei begann der erste Spieltag aus Tiroler Sicht mit einer erfreulich guten, aber noch nicht ausgereiften Leistung Gabriel Hubers, der nach achtmonatiger Verletzungspause (Patellasehnenriss) erst sein zweites Turnier in dieser Saison bestritt. „Mir fehlt noch die Match-Praxis um gegen solche Gegner zu gewinnen“. Die Rede war von Jorge Brian Panta (PER), der sich in drei Sätzen gegen den 18jährigen durchsetzen konnte. Huber unterstrich mit seiner Einstellung und seinem  Kampfgeist, dass er die vom ÖTV erhaltene Wild Card zu Recht erhalten hatte. 

Am heutigen zweiten Spieltag sind mit Philipp Schroll und Lokalmatador Sandro Kopp zwei Tiroler im Einsatz. Schroll trifft dabei nicht vor 12.30 Uhr auf den auf Nummer 2 gesetzten Tomislav Jotovski (MKD), Kopp bekommt es im Österreicher-Duell nicht vor 16.30 Uhr mit David Pichler, der Nummer acht zu tun. Und beide sind optimistisch, wollen nicht nur ihre Wild Card bestätigen, sondern wieder Werbung für das Turnier und den Tennissport betreiben.   

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Huber, Erler, Trinker und Veldheer im Einsatz

Das Future-Tennisturnier in Kramsach wird heute Montag mit einem Tiroler Tag eröffnet. Gleich vier heimische bzw. für Tiroler Vereine im Einsatz befindliche Profis sind am ersten Spieltag im Einsatz. Den Reigen eröffnet dabei Gabriel Huber. Der 18jährige, der im Herrentennis in der Bundesliga beim WAC bereits positive Akzente setzte, wurde vom ÖTV mit einer Wildcard für den Hauptbewerb belohnt und trifft um 11 Uhr auf Jorge Brian Panta aus Peru. Nicht vor 13 Uhr bekommt es Alexander Erler (auf Nummer 6 gesetzt) mit Lukas Ollert zu tun, der bekanntlich für den TC Telfs um Bundesligapunkte kämpft und beim Future-Turnier in Telfs an Mathias Haim scheiterte. Nicht vor 15 Uhr kämpft Jonas Trinker, der sich am Sonntag mit dem TK IEV den Tiroler Mannschaftstitel sicherte, gegen Alexander Weis (ITA) um den Einzug in die zweite Runde. Das hat auch sein Trainingspartner in Seefeld, Mick Veldheer (NED) vor, bekommt nicht vor 16 Uhr Joy Vigani aus Italien vorgesetzt. Den ersten Spieltag rundet schließlich Lokalmatador Sandro Kopp ab. Mit Doppelpartner Vital Flurin Leuch (LIE) trifft er auf die auf Nummer 2 gesetzte Doppelpaarung Alexander Erler/David Pichler aus Österreich. Ein erster Spieltag bei dem weitere vier Single-Partien und vier Doppel am Spielplan stehen.      

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