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Turniere

21. Future-Turnier in Telfs

Matthias Haim verlor erst im Finale

Matthias Haim verlor erst im Finale. (Foto Kristen)

Nummer 1 bestätigt. Mario Vilella Martinez aus Alicante, auf dem Turnierraster topgereiht, bezwang an einem „arbeitsreichen Tennistag“ im Endspiel des Future-Tennisturniers in Telfs den Tiroler Matthias Haim 6:4, 6:4.

Telfs - Samstag, 7. Juli - Nach einem auf ausgezeichneten Niveau stehenden Finale verwertete der 23jähige Spanier den dritten Matchball zum zweiten Future-Sieg in dieser Saison. Haim musste sich im diesjährigen zweiten Finale geschlagen geben. Der 20jährige kann aber auf eine erfolgreiche Turnierwoche zurückblicken. Auf Nummer 7 gesetzt, kämpfte er sich bis ins Endspiel vor, bezwang am Vormittag des Finaltages – die Halbfinale mussten von Freitag auf Samstag verlegt werden – Bruno Sant’Anna (BRA) nach Kampf 6:4, 7:5. Vilella Martinez kam über Bogdan Bobrov (RUS) 6:2, 6:2 hinweg. 

Haim, der in der kommenden Woche nicht in Kramsach, sondern bei einem Future-Turnier in Deutschland antreten wird, zeigte beim letzten Future-Turnier in Telfs seine Möglichkeiten erneut auf und nahm 10 ATP-Punkte mit auf die Heimreise.

Für Turnierdirektor Dietmar Härting und dem Team des TC Telfs ging nach 20 Jahren eine durchaus erfolgreiche Ära mit ausgezeichnetem Tennissport („das Niveau war sehr hoch“) zu Ende. Im Blick nach vorne: „Was immer den Future-Turnieren in der Umstrukturierung der Turniere durch die ITF folgen sollte, wir werden auch 2019 ein internationales Turnier am Birkenberg durchführen“, setzte Härting einen zukunftsorientierten Schlusspunkt.  

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Robert Ullmann

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Verschwitzt, mental ausgelaugt, sank Matthias Haim auf die Bank neben Christian Walter. Jenem Mann, der ihn vor 15 Jahren in die Geheimnisse des Tennissports einweihte, der in Telfs für die Future-Profis Saiten bespannt.

Telfs - Donnerstag, 5. Juli - „Ein Wahnsinn, echt. Jetzt stehe ich im Halbfinale“, atmete Haim nach dem 6:4, 7:5-Erfolg im Viertelfinale gegen Riccardo Bellotti (ITA) durch. Ein Sieg, der den 20jährigen Tiroler ins zweite Semifinale dieser Saison führte, der gleichzeitig die Fans am Birkenberg ein Wechselbad der Gefühle durchwandern ließ. Einmal heiß, dann wieder kalt. Weil das Vorhand-Percentage Achterbahn fuhr. Dennoch sprach Haim von  seinem besten Spiel beim diesjährigen Turnier in Telfs. Und heute (10 Uhr) gegen Bruno Sant’Anna? „Ich kenne den Brasilianer, habe aber noch nie gegen ihn gespielt. Es wird wieder eine enge Partie“.

Eng war es auch im Kampf um den Einzug in die Vorschlussrunde zwischen dem Niederländer im Telfer Bundesligadress Mick Veldheer und Bogdan Bobrov (RUS). Erst bei 14:12 im Tiebreak des zweiten Satzes fiel die Entscheidung für den Schaller-Schützling, der Satz eins 6:3 gewinnen konnte. „Es war ein gutes Spiel“, meinte der 22jährige, der seit 9 Jahren in Seefeld lebt und trainiert.

Im Matchtiebreak des dritten Satzes fiel die Entscheidung um den Doppeltitel. Alexander Erler mit Partner Kirill Kovattsev (RUS) musste sich im vorverlegten Endspiel der Nummer-1-Paarung Marco Bortolotti/Mario Vilella Martinez (ITA/ESP) 1:6, 6:3, 4:10 geschlagen geben.

Einzel-Halbfinale, Freitag, 10 Uhr Court 1: Bruno Sant’Anna (BRA) – Matthias Haim (AUT); 10.30 Uhr Court 3: Mario Villella Martinez (ESP) – Bogdan Bobrov (RUS).   

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Robert Ullmann

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Haim und Veldheer im Viertelfinale

Telfs - Mittwoch, 4. Juli - „Es war kein gutes Spiel von mir“, meinte Matthias Haim nach dem 6:4, 6:3-Erfolg gegen seinen Clubkollegen vom TC Telfs, Lukas Ollert (GER). Wie auch immer. Die Leistung des 20jährigen Kolsassers hat jedenfalls gereicht um erstmals ins Viertelfinale des Tennis-Future-Turniers in Telfs einzuziehen. Dort wartet Riccardo Bellotti, der auf Nummer 2 gesetzte Italiener, der im Achtelfinale Jonas Trinker in drei Sätzen 3:6, 6:4, 6:2 besiegen konnte. Haim gegen Bellotti geht übrigens nicht vor 11.30 über Court 1 am Birkenberg. Den Heimvorteil der wunderschönen Anlage genoss scheinbar auch Mick Veldheer. Der Holländer im Telfer Bundesligadress gewann gegen Luca Giacomine (ITA), immerhin die Nummer acht des Turniers, 6:3, 6:3 und serviert ab 10 Uhr gegen Bogdan Bobrov (RUS) um den Halbfinaleinzug.  Um den Turniersieg im Doppel schlägt Alexander Erler am Freitag auf. Mit Partner Kirill Kivattsev (RUS) kämpfte sich der Kufsteiner ins Endspiel. Die Gegner des Duos werden heute (nicht vor 13 Uhr) ermittelt. Bleibt noch aus Tiroler Sicht Philipp Schroll. Er verlor gegen die Nummer 1, Mario Vilell Martinez 4:6, 1:6, war aber nicht unzufrieden weil „meine Leistung passte und der Gegner diesmal besser war“.  

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Robert Ullmann

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Alex Erler - leider "out"

Telfs - Dienstag, 3. Juli - Achtelfinale heute ab 10 Uhr mit Philipp Schroll und Mick Veldheer, Matthias Haim und Jonas Trinker spielen nicht vor 12.30 Uhr.

Donner und Blitz. Dazu eine dunkle von regendurchtränkte Wand über dem Birkenberg. Sie sorgte am 2. Spieltag des Tennis-Future-Turniers für Abbruchstimmung. Aber nur Kurzfristig. Die vielen freiwilligen Helfer des TC Telfs brachten die Anlage wieder auf Hochglanz und den Spielplan wieder auf Kurs.

Kurs Richtung Achtelfinale nahm vor der Regenunterbrechung der auf Nummer 7 gesetzte Matthias Haim, die Nummer 1 des TC Telfs. Er bezwang den Russen Kirill Kivattsev glatt in zwei Sätzen. Die Nummer 1 des TK IEV, Jonas Trinker zog nach, erreichte nach dem Zweisatzsieg gegen Arturs Lazdins (LAT) die Runde der besten Sechzehn. Diese verpasste Alexander Erler. Der Kufsteiner musste regenbedingt zweimal vom Court, fand nur im zweiten Satz zu gewohnter Form, verlor schlussendlich gegen den in der Weltrangliste um 100 Plätze schlechter Platzierten Mike Urbanija (SLO) in drei Durchgängen.

Weil sich am ersten Spieltag des Hauptbewerbs schon Philipp Schroll, Mick Veldheer und Lukas Ollert in die zweite Runde spielten, stehen vier Telfer Bundesligaspieler im heutigen Achtelfinale. Dazu gesellen sich, wie erwähnt, Jonas Trinker und der Salzburger Gabriel Schmidt. Nicht vor 12.30 Uhr kommt es zum mit Spannung erwarteten Vereinsduell zwischen Haim und Ollert.  Schon um 10 Uhr trifft Schroll auf den auf Nummer 1 gesetzten Spanier Mario Vilella Martinez und Veldheer spielt gegen die Nummer 8, Luca Giacomini (ITA).  

Bleibt noch Trinker. Der Kärntner kämpft gegen den auf Nummer 2 gesetzten Riccardo Bellotti (ITA) um den Viertelfinaleinzug.

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Robert Ullmann

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Die Telfer Bundesligaspieler, Philipp Schroll, Mick Veldherr und Lukas Ollert schafften den Sprung ins Achtelfinale

Bei der Diskussion um die Zukunft der Turnierszene auf unterstem ITF-Niveau, also um die Nachfolge-Veranstaltungen der Future-Serie, hielt er sich zurück. Als aber der Tiroler Philipp Schroll, der Wahltiroler Mick Veldheer und der Deutsche Lukas Ollert - alle drei stehen im Telfer Bundesligateam - die erste Hauptrunde überstanden, blühte Dietmar Härting auf. „Das macht mich sehr stolz“, sagte der 70jährige, der wie ITF-Supervisor Werner Hötzinger seit den Turnier-Anfängen in Telfs dabei ist. Härting ist im Gegensatz zu Hötzinger auch mit der Spielstärke des letzten Future-Turniers das am Telfer Birkenberg ausgetragen wird zufrieden. „Wir sind international gut besetzt und ein Tiroler ist sogar auf Nummer 7 gesetzt“, betont Härting.

Die Rede ist von Matthias Haim. Der Kolsasser auf Nummer 1 im Telfer Bundesligadress, steht heute Dienstag (ab 10 Uhr) am Prüfstein, trifft bei seinem Erstauftritt auf den Russen Kirill Kivattsev. „Im Vorjahr habe ich gegen ihn gewonnen“, geht er optimistisch auf den Wettkampfcourt. Der zweite Tiroler, der anschließend um den Einzug ins Achtelfinale serviert ist Alexander Erler. Nach einer Wettspielreise in Sri Lanka durch einen Grippevirus etwas geschwächt bekommt es der Kufsteiner mit Mike Urbanija (SLO) zu tun gegen den er noch nie gespielt hat. Dass Erler mit Partner Kivattsev (RUS) bereits im Doppel-Halbfinale steht sollte aber ein gutes Omen sein. Neben allen anderen Gesetzten und Ungesetzten steht mit Jonas Trinker auch ein weiterer Wahltiroler im Rampenlicht. Der Kärntner, der in Seefeld trainiert, trifft nicht vor 13 Uhr auf den Qualifikanten Arturs Ladzins (LAT). Auf den ersten Blick eine lösbare Aufgabe.   

Ausgeschieden ist leider Johannes Bangratz. Der Imster, mit einer Wild Card ins Hauptfeld gerutscht, zahlte bei der Niederlage im Österreicher-Duell gegen Gabriel Schmidt viel Lehrgeld.

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Robert Ullmann

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