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Aktuelles vom Generali Open Kitzbühel 2017

Ofner's "Kitz-Märchen" geht weiter...

Sebastian Ofner fügt seinem Kitzbühel-Märchen ein Kapitel hinzu//Credit: Mia Knoll

Zwei von vier Partien des Generali Open Kitzbühel finden morgen mit österreichischer Beteiligung statt: Während es für Gerald Melzer der bereits zweite Viertelfinaleinzug in Kitzbühel ist, feiert ein entfesselt spielender Sebastian Ofner seine Premiere. Rund 7000 Tennisfans vergnügten sich am heutigen Achtelfinaltag auf dem Turniergelände.

Kitzbühel hat einen neuen Publikumsliebling. Nichts hielt die Fans heute mehr auf den Rängen als Sebastian Ofner in unglaublich nervenstarker und überzeugender Manier den als Nummer eins gesetzten Pablo Cuevas aus dem Turnier verabschiedete: „Ich habe sehr gut begonnen, im ersten Satz ein gutes Niveau gezeigt. Im Zweiten bin ich kurz weggebrochen, was Pablo gleich ausgenützt hat. Den dritten Satz spielte ich konstant auf hohem Level und das Tie Break war dann sicher sehr gut. Damit kann ich sehr zufrieden sein." Den Ball zum 5:1 im  Tie Break des dritten Satzes versenkte der 21-Jährige abgebrüht und mit unfassbarer Coolness mittels Vorhand-Winner „Da hatte ich ehrlich gesagt selber Gänsehaut", erklärt der Steirer, den die Stimmung am Center Court zu beflügeln scheint: „Ich würde mich schon als Rampensau bezeichnen, mag es, wenn Stimmung im Stadion herrscht."
Im morgigen Viertelfinale wartet der Argentinier Renzo Olivo. „Den kenn ich nicht einmal aus dem Fernsehen“, so Ofner. „Ich habe ihn noch nie spielen sehen."
Im Beisein seiner stolzen Eltern erzählt Ofner auch, wie seine Karriere einst begann: „Ich habe als Kind viele Sportarten ausgeübt, so richtig getaugt hat mir aber vor allem alles, was mit einem Ball zu tun hat. Ich war sozusagen verliebt in den Ball." Sebastian Ofner hat mit seiner offenen unkomplizierten Art Kitzbühel im Sturm erobert. „Da ist wieder einer, der das Publikum begeistern kann. Wir freuen uns unheimlich über diese Geschichte und über diese Leistung, die Sebastian hier abrufen kann. Es gibt keinen Grund warum der nicht auch morgen gewinnen kann", freut sich auch Turnierdirektor Alexander Antonitsch.

Melzer eine Runde weiter
„Ich hätte gerne das Selbstbewusstsein, das Ofi hat“, erklärt auch Gerald Melzer, der sich heute in einer Zweisatz-Partie gegen den kolumbianischen Qualifikanten Santiago Giraldo ins Viertelfinale spielte: „Ich bin froh, dass ich in zwei Sätzen durch bin, das war alles andere als einfach. Ich bin zufrieden, dass ich konzentriert und ruhig geblieben bin und wenig Fehler gemacht habe“, so Melzer, der morgen auf den Portugiesen Joao Sousa treffen wird: „Ich habe ihn nicht in bester Erinnerung. Wir haben 2016 im Davis Cup gegeneinander gespielt und da hab ich in drei Sätzen verloren“, so Melzer, der den Heimvorteil nun aber zu nutzen weiß: „Kitzbühel ist mir auch spielerisch absolut an`s Herz gewachsen. Für mich war`s immer der größte Wunsch in Österreich gut zu spielen.  Das ist mir lange nicht gelungen, aber seit letztem Jahr fühle ich mich hier superwohl und genieße es hier zu spielen.“
 
Philipp Kohlschreiber eröffnet die morgigen Viertelfinalpartien des Generali Open Kitzbühel am Center Court. Der Wahl-Kitzbüheler spielte gestern die kürzeste Achtelfinalbegegnung des Tages, fertigte den Tschechen Jiri Vesely souverän in 67 Minuten ab: „Ich habe ein gutes Match abliefern können, spiele momentan gutes Tennis. Es ist natürlich von Vorteil, dass das Match zumindest gefühlt etwas weniger intensiv war als meine Erstrundenpartie. Ich konnte Jiri besser bewegen als er mich.“ Im Viertelfinale trifft er morgen auf den Serben Dusan Lajovic, der heute überraschend die Nummer vier des Turniers Gilles Simon (FRA) nach Hause schickte: „Ein junger, talentierter Spieler. Ich habe erst einmal gegen ihn gespielt, das war eine enge Kiste. Er spielt mit viel Schwung und ist ein sehr guter Aufschläger – es wird auf alle Fälle eine interessante Begegnung.“ Nicht vor 12.30 Uhr trifft Fabio Fognini (ITA) auf den Brasilianer Thomaz Bellucci. 

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