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Alex Erler im Single-Fokus

Kufsteiner prüft im Telfer Future-Turnier die Nr. 3


Bild: Alexander Erler, der frischgebackene Doppelstaatsmeister, schied im Doppel aus, will aber im Einzel gegen Yannick Hanfmann punkten. (Bild Kristen-Images)


Wetterkapriolen und seine Auswirkungen. Nachdem am ersten Qualfikations-Tag des Future-Turniers in Telfs 21 Begegnungen vom Starkregen aus dem Spielplan gespült wurden, verlängerte sich die Qualifikation mit einer Begegnung auf den Montag. Am ersten Spieltag des Hauptbewerbs waren nur vier Singles, dafür acht Doppel angesetzt. Und vorweg: der Montag endete aus Tiroler Sicht mit Enttäuschungen. Sowohl Philipp Schroll im Einzel, als auch das Doppel Alexander Erler/Sebastian Bader - alle mit Wild Cards ins Hauptfeld gelobt - verloren. Schroll musste sich im "Österreicher-Duell" gegen Patrick Ofner glatt 4:6, 2:6 geschlagen geben. "Ich konnte mein Spiel nicht durchziehen", meinte der 20-Jährige enttäuscht. Und Erler/Bader, die mit großen Hoffnungen begannen, wurden von den in Seefeld trainierendem Duo Mick Veldheer/Jonas Trinker, bei der 3:6, 3:6-Niederlage rasch auf den Boden der Realität geholt.


Zurück auf die Siegerstraße kehrte am Abend dagegen Philipp Schroll, der mit Partner Pascal Meis (GER) nach Kampf ins Viertelfinale aufsteigen konnte. Heute ruhen Tirols Hoffnungen im Einzel auf Alexander Erler. Mit einer Wild Card des ÖTV belohnt trifft er ab 11 Uhr auf die Nummer drei des Turniers, auf Yannick Hanfmann (GER). Weitere 11 Begegnungen versprechen kampfbetonten und emotionsgeladenen Tennissport, wobei im Blickfeld der Telfer Tennisfans die Bundesligaspieler Mick Veldheer (NED) und Lukas Ollert (GER) stehen werden.


Nachsatz zu Patrick Ofner: Der wegen seiner frühen Abreise und des damit verbundenen Verzichts auf die Final-Teilnahme bei den österreichischen Meisterschaften in die Kritik geratene Kärntner ist sich keiner Schuld bewusst, weil "ich beim Oberschiedsrichter rechtzeitig gemeldet habe, dass ich am Sonntag nicht spielen kann und das Finale am Samstag angesetzt werden soll. Das werde ich dem ÖTV melden." In Telfs zeigte sich Ofner bei seinem Erstrundensieg gegen Schroll in Form, nur "der leicht lädierte Rücken verhinderte eine bessere Aufschlagleistung".

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)


Telfs-Beitrag 4. Juli 2016


Bild: Doppelspezialist Sebastian Bader spielt mit Alexander Erler Doppel beim Future-Turnier in Telfs (credit: kristen-images.com)

Erfolgreiche Rückkehr nach Tirol. Sebastian Bader im Vorjahr im Telfer Bundesligateam aktiv, heuer beim WAC im Einsatz, kämpfte sich beim 4. ESTESS-Turnier in Seefeld bis ins Endspiel. Dort musste er sich aber dem US-Amerikaner Dusty Boyer (bei Dornbirn gemeldet) in zwei Sätzen 1:6, 6:7 geschlagen geben. Bereits am Montag ist der Innsbrucker beim Future-Turnier in Telfs mit Alexander Erler (Kufstein) im Doppel im Einsatz trifft auf die beiden Wahl-Tiroler Jonas Trinker/Mick Veldheer. Wie überhaupt am ersten Tag des Hauptbewerbs am Telfer Birkenberg die Doppel dominieren. Acht davon wurden von Turnierdirektor Dietmar Härting und ITF-Supervisor Werner Hötzinger angesetzt, demgegenüber stehen nur vier Einzel am Spielplan, weil noch ein Finale der Qualifikation ausgetragen werden muss. Im Blickpunkt des Hauptbewerbs steht der für Telfs spielende Philipp Schroll. Er trifft auf Patrick Ofner.

Zurück zum ESTESS-Cup. Bei den Damen setzte sich einmal mehr Ema Vasic (Wörgl) durch. Sie gewann das Einzel-Finale gegen Nina Rebecca Hoter (Schwaz) 6:2, 6:2.

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)

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