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Turniere

Thiem gewinnt nach packendem Final-Fight gegen Schwartzman

Erste Bank Open 2019 vom 19. bis 27. Oktober 2019 in der Wiener Stadthalle

Foto: Bildagentur Zolles KG

Wien, 27. Oktober 2019. – Der große Triumphator der Erste Bank Open 2019 heißt Dominic Thiem! Der als Nummer eins gesetzte Lokalmatador zwang am Sonntag im Finale des mit 2.433.810 Euro dotierten Tennis-Highlights in der mit 9.600 Zuschauern erneut ausverkauften Wiener Stadthalle den Argentinier Diego Schwartzman (ATP-Rang 15) in 2:25 Stunden mit 3:6, 6:4, 6:3 in die Knie und sorgte damit für den vierten österreichischen Sieg in der Turnier-Geschichte nach Horst Skoff (1988) und Jürgen Melzer, der 2009 und 2010 triumphiert hatte. Mit dem fünften Turniersieg nach Indian Wells, Barcelona, Kitzbühel und Peking hat Thiem die meisten Titel in dieser Saison auf der ATP-Tour gewonnen. Für seinen insgesamt 16. ATP-Triumph erhielt der Niederösterreicher einen Siegerscheck in Höhe von 474.295 Euro sowie 500 Punkte für die Weltrangliste.

Dabei erwischte Thiem keinen optimalen Start und musste wie schon im Achtelfinale gegen den Spanier Fernando Verdasco und im Semifinale gegen den Italiener Matteo Berrettini den ersten Satz abgeben. In dieser Phase hatte der Österreicher vor allem mit dem Aufschlag zu kämpfen, den Schwartzman gleich dreimal durchbrach. Doch Thiem ließ sich davon nicht entmutigen und kämpfte unverdrossen weiter, bis er dafür mit dem Break zum 5:4 im zweiten Durchgang belohnt wurde. Nach dem Satzausgleich setzte der Weltranglisten-Fünfte sofort nach und nahm Schwartzman gleich im ersten Game des Entscheidungssatzes den Aufschlag ab. Danach ging es mit dem Service bis zum Stand von 5:3, ehe Thiem bei Aufschlag des Argentiniers gleich die erste sich bietende Chance nützte, um den Heimtriumph perfekt zu machen.

„Nach den Erlebnissen in den vergangenen Jahren hätte ich nie geglaubt, dass die Stimmung hier noch besser werden kann, aber es war heuer die ganze Woche hindurch surreal“, war Thiem beeindruckt. „Ihr habt einen Riesenanteil an meinem Titel. Tausend Dank an jeden Einzelnen, der gekommen ist“, rief er in einem ersten Interview unmittelbar nach dem Match auf dem Center Court seinen zahlreichen Fans zu. Und die großartige Unterstützung durch die Zuschauer hob er auch in der Sieger-Pressekonferenz hervor: „Der Sieg in Kitzbühel war schon ein Wahnsinn, und ich hätte nie gedacht, Kitz und Wien in einem Jahr zu gewinnen. Es war auch Wahnsinn, wie die Woche verlaufen ist. Ich bin dreimal nach Satzrückstand zurückgekommen und habe alle diese Partien noch gewonnen. Da hat das Publikum extrem viel mitgeholfen. Es ist einfach ein Riesenvorteil, wenn man so eine unglaubliche Masse an Leuten hinter sich hat“, so Thiem.

Der Lichtenwörther gestand auch, dass er nicht unbedingt überzeugt gewesen war, auch das heutige Match zu drehen. „Daran habe ich in sehr vielen Momenten gezweifelt. Mir taugt sein Spiel nicht unbedingt. Wenn ich antreibe, tut ihm das nicht weh, dazu greift mein hoher Spin in der Halle nicht so. Es war wichtig, dass ich im zweiten Satz drangeblieben bin und mit dem Break zum 5:4 die Kehrtwende eingeleitet habe. Ich bin zum Glück noch rechtzeitig auf Betriebstemperatur gekommen. Es sind so viele Dinge, die so einen Heimtitel besonders machen: Die Stimmung, dass die ganze Familie und viele enge Freunde da sind und weil doch einige Dinge mehr anstehen als bei anderen Turnieren. Das alles und die Tatsache, wie stark das Turnier besetzt war, geben diesem Sieg einen ganz besonderen Stellenwert“, ergänzte Thiem.

Der Sieg im Doppel ging an Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (GBR), die sich im Endspiel gegen die topgesetzte Paarung Lukasz Kubot (POL) und Marcelo Melo (BRA) mit 6:4, 6:7 (5/7), 10:5 durchsetzten. Salisbury schaffte damit den zweiten Doppelerfolg in Serie in der Wiener Stadthalle, nachdem er im Vorjahr an der Seite seines englischen Landsmanns Neal Skupski gewonnen hatte.

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Thiem zwingt Verdasco erstmals in die Knie und bekommt es im Viertelfinale mit Carreno Busta zu tun

Wien, 24. Oktober 2019. – Dominic Thiem ist am Donnerstag durch ein 3:6, 6:3, 6:2 gegen Fernando Verdasco in das Viertelfinale der mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open eingezogen! Nach einem etwas wackeligen Start und einem frühen Break zum 0:2 lief der von 9.400 Zuschauern in der Wiener Stadthalle frenetisch angefeuerte Niederösterreicher im weiteren Verlauf der Partie zur Bestform auf und feierte im fünften ATP-Duell mit Verdasco (ATP-Rang 40) den ersten Sieg. Nächster Gegner des aktuellen Weltranglisten-Fünften ist am Freitag nicht vor 15.30 Uhr mit Pablo Carreno Busta ein weiterer Spanier, der im Achtelfinale den Kasachen Mikhail Kukushkin mit 6:7 (3/7), 6:4, 6:1 bezwang. Auf ATP-Ebene hat Thiem gegen die Nummer 34 im ATP-Ranking mit 6:0-Siegen eine blütenweiße Weste. Das bisher letzte Match gewann der Österreicher erst vor zwei Wochen beim ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai. Ein Challenger-Finale 2013 in Como (ITA) konnte hingegen der Spanier für sich entscheiden.

Gegen Verdasco leitete nach dem Verlust des ersten Satzes ein Break von Thiem zum 3:1 im zweiten Durchgang die Wende ein. Danach retournierte der Lichtenwörther immer besser und war bei eigenem Aufschlag unantastbar. Im zweiten Satz gab er bei eigenem Service keinen einzigen Punkt ab, im dritten lediglich einen! Mit Breaks zum 1:0 und 3:0 im Entscheidungssatz bog Thiem endgültig auf die Siegerstraße ein und verwertete nach 1:47 Stunden gleich den ersten Matchball zum umjubelten Sieg. „Im ersten Satz hat man gesehen, dass ich noch nie gegen ihn gewonnen habe. Das einzig richtig schlechte Aufschlaggame von mir war gleich das erste, da habe ich auch noch zwei Doppelfehler serviert. Dann bin ich aber besser in das Match reingekommen, habe gut aufgeschlagen und auch bei den Returngames meine Schläge besser eingesetzt. Das war am Ende auch der Schlüssel zum Sieg“, resümierte Thiem, für den auch der Heimvorteil eine entscheidende Rolle spielte.

„Ich habe bisher in Rio, Rom, Paris und Wimbledon gegen ihn gespielt, dort aber nicht mit dieser unfassbaren Unterstützung wie hier. Es hat mir sicher geholfen, dass da heute mehr als 9.000 Leute hinter mir gestanden sind und ordentlich für Wirbel gesorgt haben“, meinte Thiem, der auch gegen Carreno Busta die volle Unterstützung des Publikums brauchen wird. „Seine Form ist derzeit sehr gut. Er ist wieder auf dem Weg zurück in die Top Ten (Carreno Busta war im September 2017 schon einmal Weltranglisten-Zehnter, Anm.). Er hat keine Schwankungen in seinem Spiel und fightet voll vom ersten bis zum letzten Punkt. Ich muss vom ersten Ballwechsel an voll da sein und mit derselben Aggressivität auf den Platz gehen wie in den ersten beiden Runden gegen Tsonga und Verdasco“, weiß Thiem.

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Wien, 23. Oktober 2019.Dominic Thiem bestreitet sein Achtelfinal-Match bei den mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle gegen den Spanier Fernando Verdasco morgen Donnerstag, 24. Oktober 2019, nicht vor 17.30 Uhr. Im Anschluss daran trifft der Sieger der Partie zwischen dem Niederösterreicher Dennis Novak und dem Franzosen Gael Monfils auf den 18-jährigen Italiener Jannik Sinner.

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Spielplan Donnerstag

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Dennis Novak scheitert in der Auftaktrunde der Erste Bank Open an Gael Monfils

Wien, 23. Oktober 2019. – Für Dennis Novak kam am Mittwoch in der Auftaktrunde der mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle das Aus! Der Niederösterreicher musste sich nach einem fulminanten Start dem als Nummer vier gesetzten Franzosen Gael Monfils mit 6:2, 5:7, 3:6 geschlagen geben. Monfils schien speziell zu Beginn der Partie nicht im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein und ließ sich im ersten Satz auch im Rippenbereich behandeln. Dazu griff er sich nach längeren Ballwechseln auch immer wieder an die Knöchel. Novak ließ sich davon bis zum Ende des zweiten Durchgangs nicht beirren, kassierte dann jedoch beim Stand von 5:6 ein unnötiges Break, das zugleich den Satzverlust bedeutete. Mit einem weiteren Aufschlagverlust zum 3:5 in der Entscheidung schlug das Pendel endgültig zugunsten des Weltranglisten-14. aus.

„Ich habe sehr, sehr gut begonnen und einen starken ersten Satz gespielt, auch wenn er dann mit seinen Mätzchen begonnen hat. Nach seiner langen Verletzungspause war es dann schwer. Die Breaks im zweiten und dritten Satz waren blöd. Bei einem war ich 30:0 vorne, beim anderen spiele ich bei 30:30 einen leichten Ball ins Netz. Das kann ich mir vorwerfen, sonst war es ein gutes Spiel von mir“, bilanzierte der aktuelle Weltranglisten-124. Novak, der mit dem Verhalten von Monfils auf dem Platz nicht ganz einverstanden war. „Meiner Meinung nach war es übertrieben, was er heute abgezogen hat. Wenn er da in eine Ecke geht und fast zu weinen beginnt und dann im zweiten Satz so spielt… Aber eigentlich interessiert mich eh nicht, was er so macht“, meinte Novak in der Pressekonferenz nach dem Match.

Monfils beurteilte die Situation naturgemäß anders: „Ich war frustriert, weil ich nicht ganz bei 100 Prozent gewesen bin. So etwas zu zeigen, ist nicht meine Art. So etwas wollen die Fans nicht sehen. Aber ich bin ein Kämpfer und habe gespielt, weil ich diesen Sport liebe“, sagte Monfils, der nicht näher auf seinen körperlichen Zustand einging („Weil ich noch im Turnier bin“) und von einem „glücklichen Sieg“ sprach. Der Wien-Finalist des Jahres 2008 bekommt es nun im Achtelfinale am Donnerstag mit dem erst 18-jährigen Italiener Jannik Sinner zu tun, der sich schon am Dienstagabend bei seinem 6:3, 6:4-Erfolg über den deutschen Routinier Philipp Kohlschreiber in starker Form präsentierte. Beim ATP-Turnier vergangene Woche in Antwerpen feierte Sinner gegen Monfils einen klaren Zweisatzsieg.

In einer weiteren Erstrundenpartie zog der Kanadier Denis Shapovalov, am vergangenen Sonntag noch Turniersieger in Stockholm, gegen den Spanier Pablo Carreno Busta mit 3:6, 5:7 den Kürzeren. Carreno Busta trifft in der Runde der letzten 16 auf den Kasachen Mikhail Kukushkin, der den Kroaten Borna Coric, die Nummer acht des Turniers, mit 6:4, 6:4 bezwang. Der vorwöchige Moskau-Sieger Andrey Rublev (RUS) hatte gegen den Lucky Loser Alexander Bublik (KAZ), der für den am Knöchel verletzten Kanadier Felix Auger-Aliassime ins Feld rutschte, alle Hände voll zu tun, um als 6:1, 6:7 (3/7), 7:6 (8/6)-Sieger vom Platz zu gehen. Zudem zog der US-Amerikaner Sam Querrey durch ein 6:3, 6:4 über den Franzosen Adrian Mannarino in das Achtelfinale ein.

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Thiem nimmt an Tsonga erfolgreich Revanche und trifft auf Verdasco

Wien, 22. Oktober 2019.Dominic Thiem hat am Dienstag einen erfolgreichen Start in die mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open 2019 in der mit 9.500 Zuschauern zum Bersten vollen Wiener Stadthalle hingelegt! Der Lokalmatador besiegte in einem ebenso spannenden wie hochkarätigen Match Jo-Wilfrid Tsonga (ATP-Rang 36) in 1:59 Stunden mit 6:4, 7:6 (7/2). Damit gelang dem Weltranglisten-Fünften nicht nur der erste Sieg gegen den 34-jährigen Franzosen, sondern auch die Revanche für die knappe Viertelfinal-Niederlage 2013 in Wien. Ein wichtiger Baustein zum Erfolg war die Serviceleistung Thiems, der bei eigenem Aufschlag keinen einzigen Breakball seines Gegners zuließ. Der Niederösterreicher nahm seinerseits Tsonga im ersten Durchgang den Aufschlag zum 4:3 ab und servierte danach sicher aus.

Obwohl sich Thiem auch danach einige Breakchancen boten, ging der zweite Satz ins Tiebreak, das der Österreicher klar dominierte. Unter dem tosenden Applaus des begeisterten Publikums verwertete Thiem gleich den ersten Matchball. „Das war sicher das beste Erstrundenmatch, das ich in meiner Karriere hier gespielt habe. Ich habe nach der Auslosung ehrlich gesagt ein bisschen ,Bammel‘ gehabt. Tsonga hat in Wien immer gut gespielt, einmal gewonnen und dreimal das Finale erreicht. Ich habe gewusst, dass ich von Beginn an voll da sein muss. Ich habe in den ersten Returngames kein Land gesehen. Das Break hat dann natürlich geholfen, und der Gewinn des ersten Satzes war sicher eine Erleichterung“, sagte Thiem, der nun am Donnerstag im Achtelfinale auf den Spanier Fernando Verdasco trifft, der gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili mit 4:6, 6:2, 6:1 gewann.

In den direkten Duellen mit dem 35-jährigen Linkshänder mit aktueller Weltranglisten-Position 40 liegt der Österreicher mit 0:4 zurück. „Ich spiele eigentlich gerne gegen Linkshänder, aber halt nicht so oft. Er spielt von der Grundlinie gut, schnell und hat eine druckvolle, gerade Rückhand. Seine einzige Schwäche ist vielleicht, dass er sich nicht so gut bewegt, aber ich habe es bisher nicht geschafft, ihn laufen zu lassen. Das ist der Schlüssel, aber es ist schwer, dorthin zu kommen, weil er mit dem Aufschlag viel Dampf macht“, analysierte Thiem seinen nächsten Kontrahenten, gegen den er wieder auf die Unterstützung des Publikums baut. „Die Zuschauer waren der Wahnsinn. Bis auf 2011 war bei einem Erstrundenmatch von mir noch nie so viel los, aber damals sind die Leute ja nicht wegen mir gekommen“, spielte Thiem auf die Tatsache an, dass er damals in der Wiener Stadthalle der Auftaktgegner von Thomas Muster bei dessen Abschiedsvorstellung auf der ATP-Tour gewesen war.

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Spielplan Mittwoch

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Dominic Thiem: „Ich bin ready für das Match gegen Tsonga!“

Wien, 21. Oktober 2019.Dominic Thiem greift morgen an dem nach ihm benannten THIEMstag gegen Jo-Wilfried Tsonga in das Geschehen bei den mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ein. Vor dem Duell gegen den Wien-Sieger 2011 sprach der aktuelle Weltranglisten-Fünfte bei einer Pressekonferenz über seine Vorbereitung auf das Heimturnier, die Erwartungshaltung seiner Fans und den Countdown bis zum ersten Aufschlag.

Frage: Bist du ready für morgen?

Dominic Thiem: Ich hatte eine sehr gute Woche. Am vergangenen Mittwoch habe ich das erste Mal in der Stadthalle gespielt, danach hatte ich noch richtig gute Trainings. Jetzt wurde die Intensität runtergeschraubt und ich bin ready für das Match gegen Tsonga.

Wie stellst du dich auf Tsonga ein?

Ich habe schon sehr lange nicht mehr gegen ihn gespielt. Das letzte Mal muss 2016 in Indian Wells gewesen sein. Wir werden noch im Team darüber reden und ich werde mir ein paar Videos von Metz anschauen, wo er das Turnier gewonnen hat. Seine großen Stärken werden sich nicht großartig geändert haben: Starker Aufschlag und dann gleich Druck mit der Vorhand machen.

Deine Meinung zum Court in der Stadthalle?

Der Platz ist super. Er hat sich natürlich etwas verändert seit dem ersten Trainingstag. Der Boden ist etwas glatter geworden, aber es ist ein fairer Platz für alle – nicht zu langsam, nicht zu schnell und daher ziemlich ident im Vergleich zu den letzten Jahren.

Wirst du deine offensive Taktik beibehalten?

Ich bin in Asien sehr gut damit gefahren. Das Match gegen Tsonga wird ziemlich Aufschlag-lastig werden. Wir servieren beide ganz gut. Ich muss schauen, dass ich am Drücker bleibe und auch ein paar Punkte am Netz abschließe.

Deine Erinnerungen an das Turnier im vergangenen Jahr?

Das Turnier war letztes Jahr eigentlich auch ganz gut für mich. Kei Nishikori hat da im Viertelfinale beim Sieg gegen mich sehr gut gespielt. Letztes Jahr war sicher mein bestes Turnier hier in Wien. Ich werde mit jedem Jahr erfahrener und weiß besser, wann ich was machen muss, dass ich eben für das erste Match voll ready am Platz stehe. Wenn die Partie morgen losgeht, muss ich zu 100 Prozent da sein. Das ist mir in Kitzbühel auch ganz gut gelungen.

Wie gehst du mit der Erwartungshaltung der Fans um? Kannst du das ausblenden?

Nein, ganz kann man die Erwartungshaltung der Fans nicht ausblenden. Meistens hilft die Unterstützung aber auch, um die letzten paar Prozent herauszukitzeln. Es ist etwas Wunderschönes, wenn so viele Leute hinter dir stehen. Ich genieße das.

Wie war die Planung der vergangenen Woche?

Es war alles sehr gut durchgeplant. Ich wusste schon letzten Dienstag, wie mein Zeitplan bis zum ersten Match aussieht. Ich wusste sogar, wann ich mit wem trainiere. Ich habe dann die Tage genauso durchziehen können.

Was ändert sich am Setup gegenüber den Matches im Freien?

Ich schaue, dass ich zwei Kilo in der Bespannungshärte raufgehe, weil es in der Halle durch das Publikum meist sehr warm ist. Das kann man nicht simulieren, aber ist bei den meisten Hallenturnieren so und deshalb habe ich da Erfahrung.

Wie ist dein Zeitplan bis zum Match?

Ich habe morgen noch einmal ein Training am Center Court. Das Einschlagen ist da besonders wichtig. Sonst ist alles so, wie bei jedem anderen Turnier auch. Zwei, drei Stunden vor dem Match noch etwas essen – und dann geht’s los.

Welchen Stellenwert hat Wien im Herbst für dich?

Gemeinsam mit London hat Wien jetzt sicher den höchsten Stellenwert. Kitzbühel und Wien sind natürlich besonders wichtig für mich. Es sind meistens die einzigen zwei Wochen im Jahr, in denen ich zu Hause spiele. Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es hier nicht gut laufen würde. Aber es kann natürlich auch das passieren, und ich möchte mir da nicht zu viel Druck auferlegen.

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"Super Monday" mit Matteo Berrettini, Grigor Dimitrov und Karen Khachanov

Wien, 20. Oktober 2019. – Zwei Semifinalisten der diesjährigen US Open und ein Top-Ten-Star sind am Montag gleich am ersten Spieltag des Hauptbewerbes bei den mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle im Einsatz. Im zweiten Match nach 14.00 Uhr trifft der als Nummer drei gesetzte Italiener Matteo Berretti am Super Monday auf den Briten Kyle Edmund. Nicht vor 17.30 Uhr bekommt es der Bulgare Grigor Dimitrov, der wie Berrettini im vergangenen September beim Grand-Slam-Turnier in New York die Vorschlussrunde erreicht hat, mit dem bosnischen Qualifikanten Damir Dzumhur zu tun. Anschließend prallen der Weltranglisten-Achte Karen Khachanov (RUS/2) und der polnische Aufsteiger Hubert Hurkacz aufeinander.

Das erste Match auf dem Center Court bestreiten ab 14.00 Uhr der als fünf gesetzte Argentinier Diego Schwartzman und der Franzose Pierre-Hugues Herbert. Auf dem Next Gen Court sind im dritten Match nach 15.00 Uhr die Österreicher Sebastian Ofner und Tristan-Samuel Weissborn im Doppel gegen die Qualifikanten Luke Bambridge (GBR) und Ben McLachlan (JPN) an der Reihe.

Den kompletten Spielplan für Montag, 21. Oktober 2019, finden Sie HIER
Der Turnierraster HIER

TICKETINFORMATION

Karten für die Erste Bank Open vom 19. bis 27. Oktober 2019 sind an den Kassen der Wiener Stadthalle, telefonisch unter 01 / 98100-480 und online auf der Turnierwebsite www.erstebank-open.com/tickets, auf www.stadthalle.com sowie www.oeticket.com erhältlich.

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Für Ofner, Miedler und Erler war in der ersten Qualifikationsrunde Endstation

Wien, 19. Oktober 2019. – Dem österreichischen Trio blieb am Samstag in der Auftaktrunde der Qualifikation bei den mit 2.433.810 Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle ein Satzgewinn verwehrt. Der Steirer Sebastian Ofner musste sich dem deutschen Routinier Philipp Kohlschreiber mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der Niederösterreicher Lucas Miedler zog gegen den Italiener Stefano Travaglia mit 6:7 (5/7), 4:6 den Kürzeren, und der Tiroler Alexander Erler unterlag dem Briten Cameron Norrie glatt mit 4:6, 2:6.

Auch im Doppel kam in der ersten Qualifikationsrunde für Lucas Miedler und Dennis Novak das Aus. Das niederösterreichische Duo verlor gegen die britisch-japanische Paarung Luke Bambridge und Ben McLachlan mit 3:6, 6:3 und 3:10 im entscheidenden Match-Tiebreak.

Die Finalrunde der Qualifikation wird morgen Sonntag ab 13.00 Uhr bei freiem Eintritt gespielt!

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Startschuss am Erste Campus – Tennis hoch über den Dächern von Wien

Wien, 19. Oktober 2019. – Bei einer aufsehenerregenden PR-Aktion fiel am Freitagnachmittag hoch über den Dächern von Wien der Startschuss zu den Erste Bank Open! Die beiden Tennis-Asse Dominic Thiem und Jo-Wilfried Tsonga schlugen auf dem Dach des Erste Campus auf einem Mini-Court nicht nur einige Bälle über das Netz, sondern genossen bei Postkartenwetter auch die beeindruckende Aussicht auf die Wiener City mit Belvedere, Stephansdom und allen weiteren Sehenswürdigkeiten. „Ich war schon ein paar Mal hier oben und kenne deshalb den Ausblick bereits. Aber auf diesem Dach auch einmal Tennis zu spielen, ist wieder eine ganz neue Erfahrung. Mit ‚Jo‘ diese Aktion zu machen, hat besonders großen Spaß gemacht“, sagte Thiem.

Auch der Franzose zeigte sich beeindruckt: „Der Blick von hier auf die Stadt ist atemberaubend. Ich habe mit meinem Turniersieg im Jahr 2011 sehr schöne Erinnerungen an Wien und das Turnier, bei dem ich mich immer sehr wohl gefühlt habe. Das hat auch damit zu tun, dass das gesamte Team hier einen perfekten Job macht und sich extrem um die Spieler bemüht. Wenn ich ein Turnier spiele, möchte ich auch erfolgreich sein und die Trophäe holen“, meinte Tsonga, der neben seinem Sieg bei den Erste Bank Open in den Jahren 2016 und 2017 auch jeweils das Finale erreicht hatte.

Ein Video von der PR-Aktion am Erste Campus finden Sie unter dem Link:
https://we.tl/t-G04vVmwGzW

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Daniil Medvedev muss nach Moskau nun auch für Wien passen

Wien, 17. Oktober 2019. – Nachdem Daniil Medvedev am Dienstag bereits für sein Heimturnier in Moskau aufgrund von „Erschöpfung“ abgesagt hatte, muss der aktuelle Weltranglisten-Vierte aus demselben Grund nun auch auf ein Antreten bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle verzichten. Das teilte der US-Manager des 23-jährigen Russen am Donnerstagabend Turnierdirektor Herwig Straka mit. „Daniil Medvedev hat nach der Absage für Moskau noch zwei Tage zugewartet, wie sich sein körperlicher Zustand entwickelt. Aber nach seinem extrem intensiven Programm in den vergangenen Wochen ist er völlig entkräftet und kann daher in Wien leider nicht antreten“, erklärte Straka. Medvedev hat in der laufenden Saison nicht weniger als 76 Matches (59 Siege, 17 Niederlagen) auf der ATP-Tour bestritten. Von den letzten sechs Turnieren, die er seit August absolviert hat, hat Medvedev drei gewonnen (Cincinnati, St. Petersburg, Shanghai). Zudem erreichte er in Washington, Montreal und bei den US Open jeweils das Endspiel.

Die Absage von Medvedev hat zur Folge, dass Dominic Thiem bei seinem Heimturnier als Nummer eins gesetzt sein wird.

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Tsonga und Novak erhalten Wildcards für Hauptbewerb

Wien, 16. Oktober 2019. – Turnierdirektor Herwig Straka hat die ersten beiden Wildcards für den Hauptbewerb der mit 2.443.810 Euro dotierten Erste Bank Open an den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga und den Niederösterreicher Dennis Novak vergeben. Tsonga hat das Tennis-Highlight in der Wiener Stadthalle im Jahr 2011 gewonnen und stand zudem 2016 und 2017 jeweils im Finale. Novak hat bei seinem Heimturnier als bestes Resultat ein Achtelfinale aus dem Jahr 2017 vorzuweisen. Davor hatte er sich damals erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft.

„Jo-Wilfried Tsonga hat nicht nur eine besondere Beziehung zu den Erste Bank Open, sondern in dieser Saison mit seinen Siegen bei den Hallenturnieren in Montpellier und Metz auch wieder stark ansteigende Form bewiesen. Dennis Novak hat zuletzt bei seinen Auftritten in der Wiener Stadthalle stets gute Leistungen gezeigt und vor Kurzem auch beim Davis Cup in Finnland den siegbringenden Punkt für Österreich geholt“, erklärte Straka. „Damit bleiben wir auch unserer Linie treu, einen renommierten Spieler und einen Lokalmatador mit einer Wildcard auszustatten“, ergänzte Straka, der mit der Vergabe der dritten Wildcard noch etwas zuwarten wird.

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Nick Kyrgios kann wegen einer Schulterverletzung bei den Erste Bank Open nicht antreten

Wien, 15. Oktober 2019. – Nach der Absage von Kei Nishikori wegen einer Ellbogenverletzung erreichte Turnierdirektor Herwig Straka am Dienstagabend die nächste schlechte Nachricht. Auch Nick Kyrgios kann bei den mit 2.443.810 Euro dotierten Erste Bank Open vom 19. bis 27. Oktober 2019 in der Wiener Stadthalle nicht antreten. Grund ist eine Schulterverletzung, die Kyrgios bereits seit dem Laver Cup Mitte September in Genf zu schaffen macht. Das Management des 24-jährigen Australiers informierte Straka darüber, dass Kyrgios zwar schon mit leichtem Schlagtraining begonnen habe, aber noch nicht in der Lage sei, aufzuschlagen und daher auch noch weit davon entfernt sei, wettkampfmäßig Tennis zu spielen.

„Manchmal gibt es solche Tage, in denen für einen Turnierveranstalter nicht wirklich viel zusammenläuft. Wir bleiben aber dennoch positiv, da die Besetzung der Erste Bank Open trotz der beiden Ausfälle nach wie vor extrem stark ist und ein hochklassiges Turnier verspricht“, betonte Straka. Kyrgios  wird im Hauptfeld durch den Italiener Lorenzo Sonego ersetzt, der in diesem Jahr beim Rasenturnier in Antalya seinen ersten ATP-Titel geholt hat.

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Ellbogen-Verletzung verhindert den Start von Kei Nishikori  – Der Japaner kündigt aber bereits seine Rückkehr nach Wien für kommendes Jahr an

Wien, 15. Oktober 2019.Kei Nishikori hatte schon Einheiten für das Training in der Wiener Stadthalle gebucht, doch am Dienstag gab der japanische Vorjahresfinalist nun bekannt, dass er wegen einer Ellbogen-Verletzung im rechten Arm auf ein Antreten bei den mit 2.443.810 Euro dotierten Erste Bank Open verzichten müsse. Aufgrund dieser Blessur hatte der aktuelle Weltranglisten-Neunte bereits zuletzt bei den Tennis-Turnieren in Asien gefehlt.

„Ich bin sehr enttäuscht, dass ich am Turnier in Wien nicht teilnehmen kann. Das ist selbst für mich überraschend gekommen. Ich habe ja schon Trainingsplätze gebucht, aber die Genesung dauert jetzt doch länger als erwartet. Das Turnier ist hervorragend und Wien ist eine großartige Stadt, deshalb habe ich Herwig (Turnierdirektor Straka, Anm.) bereits zugesagt, dass ich nächstes Jahr zurückkommen werde. Ich wünsche dem Turnier eine erfolgreiche Woche und freue mich darauf, bald wieder auf dem Platz zu stehen“, sagte Nishikori, für den der US-Amerikaner Sam Querrey in das Hauptfeld nachrückt.

 „Kei Nishikori hat alles versucht, um rechtzeitig für die Erste Bank Open fit zu werden. Leider ist es sich am Ende nicht ganz ausgegangen. Er war im Vorjahr vom Turnier und von Wien so beeindruckt, dass er gleich am Tag nach dem Finale für heuer genannt hat. Es ist natürlich schade, dass er jetzt nicht spielen kann. Andererseits freuen wir uns darüber, dass er bereits angekündigt hat, 2020 wieder nach Wien zu kommen“, sagte Turnierdirektor Herwig Straka.

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Knie-Verletzung lässt ein Antreten von Juan Martin Del Potro in Wien nicht zu - Murray heißer Kandidat für Wildcard

Wien, 10. Oktober 2019.

Juan Martin Del Potro muss sein für diesen Herbst geplant gewesenes Comeback auf der ATP-Tour verschieben und kann demnach auch nicht an den Erste Bank Open vom 19. bis 27. Oktober 2019 in der Wiener Stadthalle teilnehmen. „Juan Martin Del Potro hat nach seinem Kniescheibenbruch, den er sich im vergangenen Juni im Londoner Queen’s Club zugezogen hat, intensiv an seiner Rückkehr gearbeitet. Bedauerlicherweise ist die Verletzung noch nicht vollständig ausgeheilt, deshalb ist er gezwungen, mit seinem Comeback noch etwas zuzuwarten“, erklärt Turnierdirektor Herwig Straka.

Für Del Potro, der die Erste Bank Open im Jahr 2012 gewonnen hat, rückt der starke Russe Andrey Rublev in das Hauptfeld auf. Mit Andy Murray ist ein weiterer Wien-Triumphator (2014, 2016) übrigens ein „heißer“ Kandidat für eine Wildcard. Der Schotte hat zuletzt mit dem Vorstoß ins Viertelfinale von Peking, wo er dem späteren Turniersieger Dominic Thiem ein hochklassiges Duell lieferte, stark ansteigende Form bewiesen. „Wir stehen mit Andy Murray in permanentem Kontakt und haben eine Wildcard für ihn reserviert. Sein Antreten in Wien wäre eine weitere große Bereicherung für ein extrem stark besetztes Turnier“, betont Straka.

TICKETINFORMATION

Karten für die Erste Bank Open vom 19. bis 27. Oktober 2019 sind an den Kassen der Wiener Stadthalle, telefonisch unter 01 / 98100-480 und online auf der Turnierwebsite www.erstebank-open.com/tickets, auf www.stadthalle.com sowie www.oeticket.com erhältlich.

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Dominic Thiem prallt bei den Erste Bank Open in Wien auf drei US-Open-Halbfinalisten

Wien, 9. September 2019

 „Es ist wie ein Déjà vu – ich staune jedes Jahr aufs Neue, wie stark das Turnier in Wien besetzt ist“, lautete die spontane Reaktion von Dominic Thiem, als er einen ersten Blick auf das Starterfeld der Erste Bank Open 2019 warf. Neben dem heimischen Superstar, der aktuellen Nummer fünf der Weltrangliste, werden mit den beiden Russen Daniil Medvedev und Karen Khachanov sowie dem japanischen Vorjahresfinalisten Kei Nishikori gleich vier Top-Ten-Asse beim Tennis-Spektakel vom 19. bis 27. Oktober 2019 in der Wiener Stadthalle aufschlagen. Und noch ein Faktum ist imponierend: Mit Medvedev, dem italienischen Shooting-Star Matteo Berrettini und dem Bulgaren Grigor Dimitrov kommen gleich drei der vier Halbfinalisten der diesjährigen US Open zu dem mit 2.443.810 Euro dotierten ATP-500-Turnier.

Das wurde heute im Rahmen einer Pressekonferenz im Erste Campus in Wien bekanntgegeben. 

Das Programm der Erste Bank Open:

Turnierprogramm

QUALIFIKATION
Samstag, 19.10.2019 1. Runde Qualifikation | Eintritt frei
Auslosung des Hauptbewerbes
Sonntag, 20.10.2019 2. Runde Qualifikation | Eintritt frei
11.00 Uhr: Rado-ProAm im Colony Club

HAUPTBEWERB
Montag, 21.10.2019 spark7 Next Gen Day
Freier Eintritt für Kids und eine Begleitperson, solange der Vorrat reicht.

Dienstag, 22.10.2019 THIEMstag
Für jedes gekaufte Vollpreisticket gibt es ein Friendship-Ticket powered by Mercedes-Benz Österreich mit 50 % Ermäßigung dazu. Erhältlich online auf www.erstebank-open.com und www.oeticket.com sowie an den Kassen der Wiener Stadthalle.

Mittwoch, 23.10.2019 ÖTV Day
Bei Vorlage der ÖTV-Lizenzkarte erhalten Meisterschaftsspieler an den Kassen der Wiener Stadthalle einen Rabatt von 10 Euro.

Donnerstag, 24.10.2019 Rado Day
Träger einer Rado Uhr können nur am 10. Oktober 2019 ab 10.10 Uhr in der Rado Boutique in der Kärntner Straße 18 in Wien für sich und eine Begleitperson ein Ticket sichern. Die Plätze sind begrenzt und werden nach dem „first come, first serve“-Prinzip vergeben. Pro Person ist eine Uhr (entspricht 2 Tickets) zulässig.

Freitag, 25.10.2019 Viertelfinale

Samstag, 26.10.2019 Semifinale

Sonntag, 27.10.2019 Finale

Offizielle Webseite des Turniers: https://www.erstebank-open.com/

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Cincinnati-Triumphator Daniil Medvedev schlägt bei den Erste Bank Open auf

Wien, 19. August 2019. – Finale in Washington, Finale in Montreal und am Sonntag der Triumph beim ATP-Masters-1000-Turnier in Cincinnati! Daniil Medvedev ist der Mann der Stunde auf der ATP-Tour – und: Der 23-jährige Russe wird vom 19. bis 27. Oktober 2019 zum ersten Mal bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle aufschlagen!

„Daniil Medvedev hat schon seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle in meinen Überlegungen gespielt. Ich habe dann ein E-Mail von ihm bekommen, in dem er fast schüchtern angefragt hat, ob nicht eine Möglichkeit bestünde, heuer in Wien zu spielen“, erklärt Turnierdirektor Herwig Straka, der natürlich nicht lange zögerte und den Start des Shooting-Stars perfekt machte. „Daniil Medvedev spielt eine sensationelle Saison und hat seinen Erfolgshunger noch lange nicht gestillt. Wir freuen uns sehr darüber, dass er in diesem Jahr seine Premiere bei den Erste Bank Open feiert. Ich bin überzeugt davon, dass er mit seinem attraktiven Spielstil die Zuschauer in der Wiener Stadthalle begeistern wird“, ergänzt Straka.

Daniil Medvedev drückt der Saison 2019 seinen Stempel auf! Er eröffnete das Jahr mit dem Einzug in das Achtelfinale der Australian Open in Melbourne sowie dem Turniersieg in Sofia schon bärenstark. Neben dem Triumph in Cincinnati – seinem insgesamt fünften auf der ATP-Tour – stehen zudem die Endspiele in Brisbane, Barcelona, Washington und Montreal sowie die Semifinali in Rotterdam, Monte Carlo und im Londoner Queen’s Club für Medvedev zu Buche. Mit diesen überragenden Resultaten hat sich der gebürtige Moskauer sowohl in der Weltrangliste als auch im „Race to London“ jeweils auf Platz fünf unmittelbar hinter Dominic Thiem katapultiert. Auf dem Weg zum Turniersieg in „Cincy“ schaltete Medvedev im Semifinale auch den aktuellen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic in drei Sätzen aus.

Mit Österreichs Nummer eins Dominic Thiem, Medvedev, dem Japaner Kei Nishikori (ATP-7) und dem Russen Karen Khachanov (ATP-9) haben bereits vier Superstars aus den Top Ten der Weltrangliste für das mit 2.443.810 Euro dotierte Tennis-Spektakel in der Wiener Stadthalle genannt. Dazu haben mit dem französischen Publikumsliebling Gael Monfils, den kanadischen „Rookies“ Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov sowie dem australischen „Enfant terrible“ Nick Kyrgios vier weitere „Hochkaräter“ ihre Teilnahme an den Erste Bank Open 2019 zugesagt. „Unsere Strategie, den Blick stets in die Zukunft zu richten und internationalen Talenten in Wien eine Chance zu geben, hat sich bewährt. Karen Khachanov hat vor drei Jahren eine Wildcard bekommen und kehrt heuer als Top-Ten-Spieler nach Wien zurück. Felix Auger-Aliassime war im Vorjahr dank einer Wildcard dabei und ist jetzt die Nummer 19 der Welt. Und mit Daniil Medvedev ist heuer ein weiterer Spieler in Wien am Start, der die nächsten Jahre auf der ATP-Tour entscheidend mitprägen wird“, betont Straka.

TICKETINFORMATION: Karten für die Erste Bank Open vom 19. bis 27. Oktober 2019 sind an den Kassen der Wiener Stadthalle, telefonisch unter 01 / 98100-480 und online auf der Turnierwebsite www.erstebank-open.com/tickets, auf www.stadthalle.com sowie www.oeticket.com erhältlich.

Karlheinz Wieser
Pressebetreuung Erste Bank Open
 

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