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Turniere

Historischer Doppel-Erfolg beim Generali Open Kitzbühel

77. Auflage des Generali Open Kitzbühel vom 24. bis 31. Juli 2021

Nach vier vergebenen Matchbällen lagen sich die beiden Österreicher schließlich in den Armen.//credit:Alexander Scheuber

70 Jahre ist es her, seit ein rein-österreichisches Duo den Doppelbewerb des Kitzbühler Turniers gewinnen konnte, noch einmal fünf Jahre länger, seit ein Tiroler sich einen Turniertitel beim Heimturnier sicherte: Mit ihrem Sieg im Doppel-Bewerb des Generali Open Kitzbühel gelang dem Tiroler Alexander Erler und dem  Niederösterreicher Lucas Miedler heute ein historischer Erfolg.

Alexander Erler und Lucas Miedler schafften heute die Sensation und sicherten sich den Titel im Doppelbewerb des Generali Open Kitzbühel 2021.Rund 5000 Zuschauer jubelten am Center Court über den ersten Sieg eines rein-österreichischen Doppels auf Kitzbüheler Sand seit 1951. Damals waren es die beiden Wiener Hans Redl und Fred Huber, die sich die begehrte Trophäe sichern konnten. Der Tiroler und der Niederösterreicher setzten sich im Finale gegen Roman Jebavy und Matwe Middelkoop mit 7:5 und 7:6 (5) durch: „Es ist unglaublich, dass wir das geschafft haben und ich bin wahnsinnig stolz. Die Stimmung war einfach nur geniall“, jubelte Erler. Die beiden Österreicher waren von den Veranstaltern mit einer Wildcard für den Doppelbewerb ausgestattet worden und schlugen beim Generali Open Kitzbühel zum ersten Mal Seite an Seite auf. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir nichts zu verlieren haben. Wir wollte die Atmosphäre genießen und von Punkt zu Punkt spielen. Egal, was am Platz passiert ist, wir haben daran geglaubt und da sieht man, was dabei rauskommen kann - natürlich auch, dank der Unterstützung der Fans", so Miedler.

Der 23-jährige Kufsteiner Alexander Erler ist mit dem Erfolg im Doppelbewerb des Generali Open Kitzbühel zudem der erste Tiroler Turniersieger in Kitzbühel seit 75 Jahren. 

Generali Open Kitzbühel Mediaroom (honorarfreie Bilder, Videocontent und mehr)

Radio O-Ton Erler und Miedler

Hattrick in Kitzbühel: Casper Ruud jubelt beim Generali Open über seinen dritten Sandplatz-Titel in Folge.

Was für ein Lauf – was für eine Partie: Um 23.33 Uhr ließ sich Casper Ruud beim Generali Open Kitzbühel erschöpft in den Kitzbüheler Sand fallen. Es ist ein historischer Sieg des 22-Jährigen, schließlich liegt der letzte Titel-Hattrick eines Spielers bereits zehn Jahre zurück: "Es waren drei unglaubliche Wochen. Aber drei Titel in drei Wochen kommen nicht von ungefähr. Auf Sand musst du dir jeden Punkt extrem hart erarbeiten. Die vergangenen Wochen waren eine körperliche und mentale Herausforderung. Jetzt könnte ich nicht glücklicher sein."
Gegen den Spanier Pedro Martinez war der Sieg im Finale des Generali Open Kitzbühel (61 46 63) ebenfalls hart erarbeitet:  Während einer mehrstündigen Regenpause galt es für beide, starke Nerven zu beweisen. Das Endspiel der Nummer eins des Turniers und des Final-Debütanten musste zweimal unterbrochen werden und konnte erst nach 22 Uhr fortgesetzt werden: „Es war für uns beide nicht einfach. Aber so ist der Freiluftsport. Danke an das Publikum, das bis zuletzt ausgeharrt hat."

Nicht erst mit dem Turniersieg hat der Norweger Kitzbühel ins Herz geschlossen: „Es ist ein wunderbares Turnier, mit einer großartigen Atmosphäre. Die Organisatoren tun hier alles für ihre Spieler. Es würde mich freuen, wenn ich für viele weitere Jahre zurückkommen könnte.“ Der Sandplatz-Hattrick bringt den 22-jährigen Norweger außerdem auf Position acht im Race zu den ATP-Finals in Turin.

Endraster


30. Juli 2021

Hart umkämpfte Partien begeisterten Publikum

„Für mich die Partie des bisherigen Turniers", meinte auch Turnierdirektor Alexander Antonitsch zum Drei-Satz-Krimi der Nummer eins des Turniers, Casper Ruud, gegen den Schweden Mikael Ymer. Um ein Haar wäre heute für den norwegischen Topfavoriten des Generali Open Kitzbühel der Traum vom dritten Turniertitel in Folge geplatzt. Lediglich ein Punkt trennte den Schweden Mikael Ymer vom Einzug ins Semifinale, als sich Ruud ins Tie Break retten, und wieder zurückkämpfen kann. Im alles entscheidenden dritten Satz hatte Ymer dann nicht mehr viel entgegenzusetzen: „In den ersten beiden Sätzen hat Mikael extrem gut gespielt. Es tut mir echt leid für ihn, weil ich weiß, dass ich heute am Platz oftmals einfach mehr Glück als er gehabt habe. Ich bin aber happy, dass ich im Semifinale stehe und werde versuchen, mich bis morgen gut auszukurieren - auch, was meine Probleme mit dem Arm angeht. Heute wartet eine Massage und morgen dann ein neuer Tag“, so Ruud, der im Halbfinale auf den Franzosen Arthur Rinderknech treffen wird.

Auch das Match des Deutschen Daniel Altmaier begeisterte heute die Fans am Center Court. Es ist der zweite Semifinal-Einzug innerhalb von zwei Wochen für den Allgäuer, der sich in drei hart umkämpften Sätzen gegen den Italiener Gianluca Mager durchsetzen konnte: „Es ist ein wundervolles Gefühl hier zu sein und ich habe schon bei meiner Ankunft gesagt, dass ich eigentlich erst am Samstag von hier abreisen möchte. Heute am Center Court zu spielen, war unglaublich. Ich bin einfach wieder froh, Publikum dabei zu haben. Ich wünsche mir, dass die Leute die Partien genießen und ich denke, die Fans hatten heute auf jeden Fall ein wenig Spaß.
Im Halbfinale trifft der 22-Jährige aus Kempen morgen (Freitag) auf Pedro Martinez, der im ersten Match des Tages Jozef Kovalik keine Chance ließ.

Aus österreichischer Sicht halten Lucas Miedler und Alexander Erler mit ihrem Semifinale-Einzug im Doppel die österreichischen Fahnen beim Generali Open Kitzbühel hoch. 

Das Österreicher-Duo, das von den Veranstaltern für den ersten gemeinsamen Doppel-Auftritt mit einer Wildcard ausgestattet wurde, setzte sich nach einem spannenden Match mit einem Tie Break gegen das auf Nummer vier gesetzte Duo Ariel Behar und Guillermo Duran durch: „Einfach unfassbar, gegen Behar, der im Moment unter den ersten zehn steht, zu gewinnen, das ist richtig geil. Beim Matchball war auch etwas Glück dabei, weil er das Netz mit dem Racket berührt hat. Aber die Stimmung war heute mega. Jetzt freuen wir uns auf die Partie am Center Court gegen das topgesetzte Doppel“, so Erler. „Vor allem im Match Tie Break waren ein paar unglaubliche Punkte dabei. Wir spielen zwar zum ersten Mal zusammen, aber wir spielen gut zusammen und freuen uns auf das Semifinale“, so Lucas Miedler.Um 10.30 Uhr eröffnet das Österreicher-Duo den Semifinal-Tag gegen Tomislav Brkic und Nikola Cacic.

Zwei erfolgreiche Doppel im Austausch

Traditionell ist das Generali Open Kitzbühel Treffpunkt vieler Wintersport-Asse: Auch die beiden Nordischen Kombinierer Johannes Lamparter und Lukas Greiderer sind große Tennisfans. „Ich stehe selbst ab und zu am Platz, aber das schaut bei mir natürlich anders aus. Ich bin mehr der Schupfer“, lacht Doppel-Weltmeister Johannes Lamparter. Natürlich nutzte das Gold-Duo der Nordischen WM in Oberstdorf die Gelegenheit, Alexander Erler und Lucas Miedler zum Einzug ins Semifinale zu gratulieren: „Ich kenne Alex Erler bisher nur aus dem TV. Es hat mich aber ziemlich beeindruckt, wie er sich hier ins Achtelfinale gespielt hat", meint Lukas Greiderer. „Ganz großer Respekt für die mentale Stärke der Jungs am Platz.

Tirols Landeshauptmann Günther Platter stattete dem Generali Open Kitzbühel heute einen Besuch ab: „Das gesamte Land Tirol kann stolz auf das Turnier in Kitzbühel sein", schwärmte er. Beim gemeinsamen Gelände-Rundgang mit den Turnier-Veranstaltern überzeugte sich Platter auch vom umfassenden Covid-19-Präventionskonzept. Dank strikter Kontrollen der 3-G-Regel sind erstmals seit zwei Jahren wieder bis zu 6000 Personen am Center Court zugelassen: „Das ist eine ganz tolle Sache! Alle Sicherheitsaspekte sind bei diesem Event hervorragend organisiert. Ich habe gerade mit zwei älteren Damen bei einem Kaffee geplaudert, sie fühlen sich sehr wohl und sicher hier am Gelände. Das ist ein ganz tolles Zeichen, wenn man sieht, dass die Leute wieder gerne herkommen und sich gerne treffen. Das gibt auch mir wieder viel positive Energie“, so der Landeshauptmann. 

Spielplan Semifinale, Freitag


27.07.2021

Lokalmatador Alexander Erler sorgt beim Generali Open Kitzbühel für eine kleine Sensation und verabschiedet Umag-Champion Carlos Alcaraz aus dem Turnier. Es ist der Premieren-Sieg des 23-jährigen Kufsteiners auf der ATP-Tour. 

Als die inoffizielle Landeshymne am Center Court zu Ehren des ersten Sieges eines Tirolers im Hauptfeld des Kitzbüheler ATP-Turniers seit 14 Jahren ertönte, hielt nicht nur die rund 4000 begeisterten Fans im Stadion nichts mehr auf den Rängen, auch Alexander Erler selbst war zunächst ein wenig sprachlos: „Wahnsinn, dass ich gegen die Nummer 55 der Welt gewonnen habe. Das ist definitiv der bisher beste Tag in meiner Karriere“, so Erler, der mit einem Dreisatz-Erfolg (7:5, 1:6, 6:2) gegen Umag-Champion Carlos Alcaraz ausgerechnet beim Heimturnier den Premierensieg auf der ATP-Tour feierte: „Ich bin gut gestartet, habe 4:2 geführt und bin auch cool geblieben, als er das Break gemacht hat. Im zweiten Satz habe ich dann schon gemerkt, dass er besser ins Spiel gekommen ist. Ich bin draufgegangen, habe aber leider zu viele Fehler gemacht. Trotzdem wusste ich, dass ich im dritten Satz wieder voll da sein kann. Das habe ich gezeigt und bin einfach nur stolz auf das, was mir heute gelungen ist“, so Erler, der morgen mit dem Schweden Mikael Ymer auf einen bekannten Gegner treffen wird: „Ich kenne ihn von den Futures. Ich habe sicherlich wieder gute Chancen, es heißt aber voll angreifen.“ Großen Respekt zollte auch der spanische Turnierfavorit Carlos Alcaraz, der sich aus der Gamsstadt aber mit einem Versprechen verabschiedet: „Ich möchte unbedingt wiederkommen. Es tut mir leid, dass ich heute nicht besser spielen habe können. Ich habe alles probiert, aber Alex war heute einfach der Bessere von uns beiden“, so Alcaraz.
 
Schon zu Beginn des Krone Ladies Days gab es Standing Ovations für den jungen Salzburger Lukas Neumayer, der gegen den Spanier Pedro Martinez einen fast dreistündigen Nailbiter lieferte - ein grandioser Kampf des 18-jährigen Salzburgers (6:7, 7:5 6:4) mit dem besseren Ende für Mario Vilella Martinez (ESP). Enttäuschend verlief das Erstrunden-Duell hingegen für Dennis Novak, der sich dem Italiener Gianluca Mager klar in zwei Sätzen geschlagen geben musste (6:4, 6:0).
 
Ruud will Schwung mitnehmen
 
Morgen greifen die Topgesetzten ins Turniergeschehen ein, darunter auch Top-Seed Casper Ruud: „Ich denke nicht, dass ich unschlagbar bin. Ich hatte zwei tolle Wochen in Bastad und Gstaad. Natürlich genieße ich die Zeit gerade, aber ich weiß auch, dass ich mich nicht auf den Erfolgen ausruhen kann und muss weiter pushen. Ich möchte von Match zu Match schauen. Gegen Martinez wartet eine toughe Partie. Er ist ein guter Sandplatzspieler. Und es sind auch noch viele weitere Spieler im Draw. Aber ja, ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich hier am Ende nicht gerne die Trophäe in die Höhe stemmen möchte.“
Die Achtelfinalpartien am Center Court starten morgen mit der Nummer drei des Turniers, Filip Krajinovic gegen Carlos Taberner. Roberto Bautista Agut trifft um 12.30 Uhr auf Pedro Martinez.

Spielplan, Mittwoch

Generali Open Kitzbühel, 24. bis 31. Juli 2021


14. Juli 2021

Alex Erler und Dennis Novak mit Wildcards ausgestattet

Dennis Novak steht neben dem Tiroler Alexander Erler als zweiter Österreicher im Hauptbewerb des Generali Open Kitzbühel. Der Niederösterreicher wird von den Veranstaltern mit einer Wildcard ausgestattet. Der 18-jährige Salzburger Lukas Neumayer erhält ein Ticket für die Kitzbühel-Quali.

Dennis Novak wird neben dem Tiroler Alexander Erler als weiterer Österreicher im Hauptfeld des Generali Open Kitzbühel, vom 24. bis 31.Juli, zu sehen sein. Es ist das neunte Antreten der Nummer 122 der Welt in Kitzbühel, dreimal stand der 27-Jährige im Achtelfinale: „In Kitzbühel aufzuschlagen, ist immer etwas ganz Besonderes“, freut sich Novak, der auch beim kurz zuvor stattfindenden ATP 250 Turnier in Gstaad noch ins Hauptfeld rutschte und sich dort gut auf die Höhenlage beim Heimturnier einstellen möchte. „Ich hoffe sehr, dass Dennis die Chance in Kitzbühel als Lokalmatador und österreichische Nummer eins, in Vertretung von Dominic nutzen, und vielleicht hier erstmals in ein Viertel- oder Semifinale einziehen kann“, erklärt Turnierdirektor Alexander Antonitsch: „Cool ist natürlich, dass er sich jetzt in Gstaad gut auf die Höhenlage einstellen kann.“

Die Quali-Wildcard der Veranstalter erhält der 18-jährige Lukas Neumayer. Für den jungen Salzburger bedeutet das den ersten Auftritt auf der großen ATP-Bühne. "Lukas hat im vergangenen Jahr im Juniorenbereich unter anderem starke Junior Grand Slam-Turniere gespielt und z.B. bei der Generali Pro Series immer wieder aufzeigen können. Mittlerweile trainiert er unter anderem bei Günter Bresnik in der Südstadt. Jetzt steht der Übergang auf die ATP-Ebene bevor, bei dem wir ihn natürlich unterstützen möchten“, so Antonitsch.

Tickets für das Generali Open Kitzbühel sind noch erhältlich. Am Finalwochenende gibt es für den 6000 Personen fassenden Center Court allerdings nur noch Restkarten. Fans, die auch beim Endspiel in der Gamsstadt dabei sein wollen, sollten sich also rasch ihre Tickets sichern. (Es gilt die 3-G-Regel)
Tickets: www.generaliopen.com

Generali Open Kitzbühel, 24. bis 31. Juli 2021


Kitzbühel, 30. Juni 2021

Große Namen und attraktive Newcomer

Trotz der zeitgleich stattfindenden Olympischen Spiele kann das Generali Open Kitzbühel mit einem sehr attraktiven Starterfeld aufwarten. Ganz oben auf der Nennliste steht mit Roberto Bautista Agut ein Top-10-Mann, dicht gefolgt vom 22-jährigen Norweger Casper Ruud, Nummer 14 der Weltrangliste, der bis dato eine fantastische Saison vorzuweisen hat. Dazu kommen mit Carlos Alcaraz und Lorenzo Musetti, den zwei jüngsten Spielern in den Top 100, zwei absolute Newcomer: „Die sollte man sich als Tennisfan unbedingt anschauen“, ist Turnierdirektor Alexander Antonitsch überzeugt. 

Jo-Wilfried Tsonga: Erster Auftritt in der Gamsstadt
 
Zu den attraktiven Youngsters gesellen sich einige große Routiniers, darunter auch zwei ehemalige Top-10-Spieler: Jo-Wilfried Tsonga hat Kitzbühel 2021 als wichtige Station auf seiner Comeback-Tour ausgewählt, Landsmann Richard Gasquet ist ebenso ein Garant für mitreißendes Sandplatztennis - das gilt auch für Pablo Cuevas: „Eine wirklich sehr coole Mischung und ich hoffe, dass der eine oder andere Österreicher, mit einer Wildcard ausgestattet, einige Partien gewinnen kann“, so Antonitsch.
 
Erler, dank Wildcard, erster Tiroler im Kitzbühel-Hauptfeld seit 14 Jahren
 
Die erste der insgesamt drei zu vergebenen Wildcards steht nämlich bereits fest: Sie wird an den Tiroler Alexander Erler gehen, der in dieser Saison bereits ausgezeichnet aufspielte. Der 23-jährige Kufsteiner ist somit der erste Tiroler im Hauptfeld des Generali Open seit 14 Jahren (zuletzt Rainer Eitzinger 2007): „Alex hat heuer 50 Matches gespielt und 37 Siege gefeiert und sich das Ticket mehr als verdient“, erklären die Turnierveranstalter Markus Bodner und Herbert Günther, die aber schweren Herzens auf einen anderen Österreicher verzichten müssen: „Sehr schade, dass es für Dominic aufgrund seiner Verletzung nun doch nicht mit Kitzbühel geklappt hat, aber wir wünschen ihm natürlich, dass er so schnell wie möglich wieder zurück auf die Tour kehren, und dann nächstes Jahr hier aufschlagen kann. Wir würden uns jedenfalls sehr darüber freuen.“

Trotz der zeitgleich stattfindenden Olympischen Spiele und dem Hartplatz-Turnier in Atlanta, liegt der erste Cut des Generali Open Kitzbühel bei der Nummer 88 der Welt: „Ein guter Schnitt, weil das diesjährige Datum schon eine Herausforderung war“, so Bodner und Günther. Wie stark das Spielerfeld ist, zeigt sich an der Tatsache, dass die ehemaligen Top-10-Spieler Fernando Verdasco und Lucas Pouille, sowie Vorjahres-Finalist Yannick Hanfmann aus derzeitiger Sicht in die Kitzbühel-Quali müssen. 
 
Partnerschaft verlängert: ServusTV ist auch 2021 und 2022 TV-Partner des Generali Open Kitzbühel
 
Der Salzburger Privatsender hat seine Partnerschaft mit dem Kitzbüheler Turnier verlängert und wird auch im aktuellen sowie im kommenden Jahr das Generali Open Kitzbühel als Host-Broadcaster in Österreich live und exklusiv übertragen. Das Rechtepaket umfasst alle Verbreitungswege.ServusTV wird die Top-Spiele des ATP-250-Turniers ab dem 26. Juli täglich ab 12:30 Uhr live im TV und auf der Online-Sportplattform servustv.com/sport übertragen.
Erstmalig zeigt sich außerdem die ATP Media in diesem Jahr für die internationale Vermarktung des Generali Open Kitzbühel verantwortlich.

Generali Open Kitzbühel, 24. bis 31. Juli 2021

Download Spielerfeld Generali Open Kitzbühel 2021


22. Juni 2021

Top-10-Spieler schlägt beim Generali Open auf

Auch 2021 steht wieder ein Top-10-Spieler im Aufgebot des Generali Open Kitzbühel: Roberto Bautista Agut, der am Montag sein Comeback in den besten zehn der Tennisweltrangliste feierte, wird vom 24. bis 31. Juli in Kitzbühel aufschlagen – und das auch, weil er sich im vergangenen Jahr auf Anhieb in die Gamsstadt verliebt hat.

Der neunfache Turniersieger und Davis Cup-Champion kam im vergangenen Jahr zum ersten Mal für das Einladungsturnier Thiem`s 7 nach Kitzbühel und zeigte sich nicht nur von Stadt und Umgebung angetan, auch die Höhenlage ließ den 33-Jährigen jubeln. Und obwohl ihn Gastgeber Dominic Thiem im Halbfinale stoppte, meinte der ehemalige Grand Slam-Semifinalist damals: „Ich muss sagen, ich habe mich ein wenig in Kitzbühel verliebt.“ 
2021 kommt er nun mit der gesamten Familie und zieht das Generali Open Kitzbühel damit den Olympischen Spielen in Tokio vor: „Wir freuen uns wahnsinnig über die Zusage eines Mannes, der in Tokio theoretisch auch um Medaillen hätte spielen können“, so die beiden Veranstalter Markus Bodner und Herbert Günther. Und Turnierdirektor Alexander Antonitsch meint: „Ein Top-10-Mann in Kitzbühel ist natürlich eine großartige Nachricht für uns und für die Tennisfans", um mit einem Schmunzeln hinzuzufügen: „Ich bin der Meinung, dass jeder Spanier zumindest einmal in Kitzbühel spielen sollte. Ich hoffe, das weiß auch ein Nadal...."

Generali Open Kitzbühel, 24. bis 31. Juli 2021


14. Juni 2021
Die 77. Auflage des Generali Open Kitzbühel findet wieder vor Fans statt!
Ticket-Vorverkauf läuft bereits

Bei den French Open sorgte er in den vergangenen Tagen noch für viel Aufsehen - in wenigen Wochen wird der Aufsteiger des Jahres, Lorenzo Musetti, beim Generali Open Kitzbühel (24. bis 31. Juli) zu sehen sein. Der 19-jährige Italiener konnte ebenso frühzeitig für den österreichischen Sandplatzklassiker gewonnen werden, wie ein zweites vielversprechendes Talent - der 18-jährige Spanier Carlos Alcaraz: „Beide haben in den vergangenen Wochen extrem stark performed. Schon lange vor Paris war uns klar, dass wir Musetti und Alcaraz für das Generali Open gewinnen möchten, natürlich gerne auch längerfristig“, freut sich Turnierdirektor Alexander Antonitsch, die beiden Young Guns zum heutigen Start des Ticketvorverkaufs bekannt geben zu können. Neben den beiden Aufsteigern gibt es derzeit viel Interesse von routinierten Spielern, die nicht bei den zeitgleich stattfindenden Olympischen Spielen aufschlagen wollen: „Nächsten Montag ist Deadline für Olympia, danach haben wir mehr Klarheit. Wir werden den Tennisfans aber wieder ein attraktives Spielerfeld bieten können“, so Antonitsch.

Ticketvorverkauf startet 

Klar ist bereits, dass der Kitzbüheler Center Court mit fast 6000 Zuschauern durch die 3-G-Regel vollständig ausgelastet werden darf – das Interesse der Fans war bereits vor Start des Ticketvorverkaufs groß: „Wir hatten bereits viele Vorbestellungen, ohne den Ticketverkauf noch richtig begonnen zu haben“, freuen sich die beiden Turnierveranstalter Markus Bodner und Herbert Günther.
Der Vorverkauf startet heute (8. Juni) über die Turnier-Webseite www.generaliopen.com. Freuen darf sich das Team auch über einen neuen Premiumsponsor: Betway konnte als zweitgrößter Turnierpartner gewonnen werden. 

Generali Open Kitzbühel, 24. bis 31. Juli 2021