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Turniere

Future-Tennis auf der IEV-Anlage

Alexander Erler kämpft heute um seinen ersten Einzug in ein Future-Endspiel

Doppelschlag. Alexander Erler steht im Einzel-Halbfinale und Doppelfinale. (Foto Kristen)

Die Last drückte schwer auf seine Schultern. Sie hemmte Bewegungsabläufe und ließ Emotionen freien Lauf. Erst als Alexander Erler, immer wieder von seiner Familie am Rande des Courts unterstützt, den ersten Satz im Viertelfinale des Future-Turniers auf der IEV-Anlage in Innsbruck gegen Omar Giacalone (ITA) nach einer Serie von Breaks gewonnen hatte, löste sich der Knoten. „Ich habe mich selbst gepusht und dann gemerkt, dass mein Gegner nicht mehr konzentriert agierte“, fand Erler eine Erklärung einerseits für kurze emotionale Ausrutscher, andererseits für den schlussendlich klaren 6:4, 6:2-Erfolg. Ein Sieg mit dem Erler wie im Vorjahr ins Halbfinale einzog und die damit verbundenen Punkte erfolgreich verteidigte. In seinem insgesamt vierten Semifinale auf der Future-Tour trifft Erler heute – zweite Begegnung nach 11 Uhr – auf Yuta Shimizu. Der Japaner besiegte Jonas Trinker (IEV) glatt 6:3, 6:0. Auch sein Trainingspartner Mick Veldheer (Telfs) verlor. Der 22jähige „zerschellte“ beim 5:7, 1:6 trotz scheinbar sicherer Führung an der „argentinischen Wand“ Marian Kestelboim. Als Vierter zog der auf Nummer 1 gesetzte Alessandro Petrone (ITA) ins Halbfinale nach dem 6:3, 7:6-Erfolg gegen Gabriel Schmidt (Salzburg) ein. Er bekommt es um 11 Uhr mit Kestelboim zu tun.

Den vorletzten Spieltag rundet Alexander Erler ab. Wie im Vorjahr steht der Kufsteiner im Doppelfinale. Diesmal aber nicht mit Matthias Haim, sondern Jakob Aichhorn. Das Duo vom 1. Salzburger TC bezwang im Halbfinale Kopp/Leuch (AUT/LIE) 6:3, 7:6 und kämpft gegen das argentinische Duo Kestelboim/Vilaro um den Turniersieg.            

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Robert Ullmann

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Donnerstag, 9. 8. 2018

Erler und Trinker kämpfen heute um den Einzug ins Halbfinale

Im Vorjahr besiegte er auf dem Weg ins Halbfinale drei Italiener. Wenn Alexander Erler heute im Viertelfinale des Tennis-Future-Turniers beim TK IEV MED-EL (ab 11 Uhr) auch Omar Giacalone besiegen sollte, dann erlebt der 20jährige Kufsteiner ein Art de ja-vu. Im Achtelfinale trumpfte Erler gegen Marco Miceli (ITA) jedenfalls groß auf gewann 6:1, 6:2 nach einer vom ersten Ballwechsel an aggressiven Leistung. Kämpferisch nichts nachsagen lassen muss sich auch der zweite Tiroler unter den besten Sechzehn, Philipp Schroll. Gegen die Nummer 1, Alessandro Petrone (ITA) verlor der 22jährige in drei Sätzen.

Eine Runde weiter sind auch die Schützlinge Hakan Dahlbos, Jonas Trinker und Mick Veldheer. Trinker bekommt es heute um 11 Uhr mit dem Japaner Yuta Shimizu zu tun nachdem er zuvor Skander Mansouri (TUN) besiegt hatte. Und Mick Veldheer vom TC Telfs trifft in der zweiten Begegnung nach 11 Uhr auf Argentiniens Mariano Kestelboim. Gabriel Schmidt aus Salzburg ergänzt das Viertelfinale-Feld, trifft auf Schroll-Bezwinger Alessandro Petrone.

Zum Abschluss des heutigen Turniertages kommt es im Doppel-Halbfinale zu einem interessanten Duell, wenn sich Sandro Kopp mit Vital Flurin Leuch und Alexander Erler/Jakob Aichhorn gegenüberstehen.     

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Robert Ullmann

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Mittwoch, 8. 8. 2018:

Philipp Schroll trifft im Achtelfinale auf die Nr 1 - Alessandro Petrone

Chance erhalten - und genützt. Philipp Schroll, der Tiroler, der für den TC Telfs um Bundesligapunkte kämpft und in Reith im Winkl (BRD) wohnt, brachte es auf den Punkt. Nicht eine spielerische Glanzleistung war beim Einstieg ins Future-Turnier wichtig, sondern der Aufstieg in die zweite Runde. Dafür war in der Begegnung gegen Neil Oberleitner (Wien) beim 6:3, 6:4-Erfolg  eine konzentrierte Leistung nötig, die der 22jährige bis zum Matchball durchzog.

„Die erste Begegnung in einem Turnier ist immer schwer“, ergänzte Alexander Erler. Er gewann gegen Andrea Borroni (ITA), ohne voll aus sich herausgehen zu müssen 6:1, 6:3. „Ich wusste, dass ich nicht verlieren kann“, rundete Erler seine solide Leistung ab.

Im heutigen Achtelfinale bekommt es Erler in der zweiten Begegnung nach 11 Uhr mit einem weiteren Italiener, nämlich mit Marco Miceli zu tun. Schroll trifft  nicht vor 14 Uhr im internen Länderkamp Tirol gegen Italien auf den auf Nummer 1 gesetzten Alessandro Petrone (ITA). Neben den beiden Salzburgern Gabriel Schmidt und Jakob Aichhorn sind auch die Wahl-Tiroler Jonas Trinker (IEV) und Mick Veldheer (Telfs) im Einsatz. Trinker serviert gegen Gefühlsspieler Skander Mansouri (TUN), Mick Veldheer (NED) gegen Takuto Niki (JPN) um den Einzug ins Viertelfinale am Donnerstag.

Erfreuliche Meldungen kommen aus dem Doppelbewerb. Der Kramsacher Sandro Kopp steht mit Partner Vital Flurin Leuch (LIE) bereits im Halbfinale, Gabriel Huber schaffte zusammen mit Mick Veldheer den Sprung ins heutige Viertelfinale.      

Robert Ullmann

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Der erste Tag beim Tennis-Future-Turnier auf der Innsbrucker IEV-Anlage. Ein Tag, der im Zeichen der Tiroler Spieler stand, die mit einer Wild Card für das Hauptfeld belohnt wurden. Und vorneweg: Keiner des Trios schaffte den Sprung in die zweite Runde. Aber sowohl Johannes Bangratz, als auch Sandro Kopp gingen über die volle Distanz von drei Sätzen, scheiterten denkbar knapp gegen die von der Rangliste höher eingestuften Gegner. Bangratz verlor gegen den auf Nummer acht gesetzten Skander Mansour (TUN), Kopp gegen die Nummer 2, den Japaner Yuta Shimizu. In zwei Sätzen musste sich Gabriel Huber im Österreicher-Duell gegen Jakob Aichhorn geschlagen geben. Somit blieb es dem Wahl-Tiroler Jonas Trinker vorbehalten mit einem Zweisatzerfolg gegen den Lucky Loser Edoardo Sardella (ITA) für einen positiven Abschluss aus Sicht des Gastgeber-Verein zu sorgen, weil der Kärntner für den TK IEV MED-EL um Meisterschaftspunkte kämpft.

Am heutigen zweiten Spieltag, mit dem die erste Hauptrunde abgeschlossen wird, ruhen die Tiroler Hoffnungen auf Alexander Erler und Philipp Schroll. Erler trifft nicht vor 14 Uhr auf Andrea Borroni (ITA) und wird allein von der Ranglistenposition gemessen in die Favoritenrolle gedrängt. Routine-Vorteile im Kampf gegen Neil Oberleitner (Wien) werden auch Schroll in der zweiten Begegnung nach 11 Uhr zugeschrieben. Als erster mit Tiroler Hintergrund im Einsatz ist um 11 Uhr Nick Veldheer. Der Holländer, der in Seefeld trainiert und für Telfs Bundesliga-Punkte sammelt, kämpft gegen Philip Aplienz (Stockerau) um den Einzug in die zweite Runde.

Kampflos ins Doppel-Viertelfinale kam die Paarung Kopp/Leuch (AUT/LIE); Alexander Erler mit Partner Jakob Aichhorn erreichten die Runde der besten Acht nach dem 6:2, 6:2 gegen das Präsidenten-Doppel Markus und Harald Stauder.    

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Robert Ullmann

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TK IEV, Innsbruck, 6. August 2018

Vier Tiroler heute im Einzel-Einsatz

Wer zum Tennis-Future-Turnier auf die IEV-Anlage in der Reichenau will, muss zuerst einen wahren Auto-Slalom durch Absperrgitter, Begrenzungen und eine kaum erkennbare Einfahrt bewältigen. „Ein Grundstück vor unserer Anlage wurde von der Stadt Innsbruck enteignet und wird zu öffentlichem und zu bezahlendem Parkraum umgestaltet“, erklärt Vizepräsident Harald Stauder ziemlich aufgeregt das Chaos vor den Toren des TK IEV MED-EL. Keine Frage: Das Finale der österreichischen Future-Serie hätte sich ein anderes äußeres Bild verdient.

Reges, von Turnierdirektorin Martine Stauder in geordnete Bahnen geleitetes Treiben innerhalb der Anlage. Und nach zweitägiger Qualifikation, in der sich David Tomic (Hall-Schönegg) bis ins Finale spielte, dann aber verletzungsbedingt aufgeben musste, steht am heutigen Montag der erste Spieltag des Hauptbewerbs am Spielplan. Dabei stehen gleich vier Tiroler im Focus der Tennisfreunde.

Den Reigen eröffnet um 10.30 Uhr Johannes Bangratz. Mit einer Wild Card ins Hauptfeld gerutscht, trifft der Imster auf die Nummer acht, den Tunesier Skander Mansouri.  Anschließend bekommt es Gabriel Huber, der auch eine Wild Card erhielt, im Österreicher-Duell mit Jakob Aichhorn zu tun. Der dritte im Bunde der Tiroler Wild-Card-Spieler, Sandro Kopp, bekommt nicht vor 13.30 Uhr die Nummer 2, den Japaner Yuta Shimizu vorgesetzt. Schließlich serviert zur gleichen Zeit mit IEV-Recke Jonas Trinker ein Wahl-Tiroler gegen Toby Martin aus Großbritannien um den Einzug in die zweite Runde. Nach der guten Vorstellung zuletzt beim Future-Turnier in Vogau (Aus im Halbfinale) eine machbare Aufgabe. Unlösbar scheint dagegen der zu hinterfragende Einsatz von Harald und Markus Stauder im Doppel. Die beiden Tennis-Senioren und Führungskräfte beim TK IEV stellen sich in der ersten Runde dem ÖTV-Duo Alexander Erler/Jakob Aichhorn.

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Robert Ullmann

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