Turniere

Future-Turnier in Innsbruck

Alexander Erler spielt heute um seinen ersten Halbfinal-Einzug und steht mit Matthias Haim im Doppel-Endspiel.

Bild: Der Kufsteiner Alexander Erler segelt derzeit auf einer Erfolgswelle. (Foto Kristen Images)

Das Konzept war klar. Und von Erfolg gekrönt. Die vor Spielbeginn festgelegten Vorgaben - offensive Spielweise und positive Einstellung - und seine Umsetzung führten nämlich zu Alexander Erlers Einzug ins Viertelfinale des Tennis-Future-Turniers auf der Innsbrucker IEV-Anlage. Dem dritten in der diesjährigen Saison und dem zweiten in Tirol, nach Kramsach. Im Achtelfinale gewann Erler gegen Haim-Bezwinger Daniele Capecchi (ITA) nach 1:3-Rückstand und einer glänzenden Vorstellung im Tie-Break den ersten Durchgang 7:5. Mit 6:4 im zweiten Satz fixierte er den Erfolg. „Ich bin immer dran geblieben, habe nie locker gelassen“, analysierte der 19jährige Kufsteiner seinen Sieg, dem jetzt „endlich der Einzug in ein Halbfinale folgen soll“.

Im heutigen Viertelfinale (ab 10 Uhr) wartet aber mit Roberto Marcora ein 27jähriger Italiener, der vor zwei Jahren auf Nummer 178 der Weltrangliste positioniert war. Eine schwere Aufgabe – aber was ist schon leicht auf diesem Niveau. Als zweiter Österreicher qualifizierte sich der auf Nummer 1 gesetzte Dennis Novak für die Runde der besten Acht. Der Niederösterreicher bezwang Toby Martin (GBR) 6:4, 6:1 und trifft heute auf den Deutschen Christoph Negritu. Ausgeschieden ist dagegen Landsmann Gregor Ramskogler.

Am späten Mittwochabend gab es für Alexander Erler ein weiteres Erfolgserlebnis. Mit Partner Matthias Haim zog er nach dem Dreisatzerfolg gegen die auf Nummer 1 gesetzten Julian Ocleppo/Andrea Vavassori (ITA) ins Endspiel des Doppelbewerbes ein. Das Tiroler Duo trifft dabei heute (dritte Begegnung nach 10 Uhr) auf Bernd Kössler/Lukas Ollert (AUT/GER).  

Robert Ullmann  

Spielplan und nähere Infos auf der ITF-Seite: HIER

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