Turniere

Future-Turnier in Kramsach

Daniel Brands gewinnt. Auch 2018 ein Future-Turnier im Seendorf

Bild: Gruppenbild mit Finalisten, Ehrengästen und Verantwortlichen des Future-Turniers in Kramsach

Sie waren nicht die jüngsten im Future-Feld. Daniel Brands (29) und Jeremy Jahn (27), die beiden Finalisten,  zählten aber zu jenen Spielern, die Wettkämpfe brauchen, die über Siege (und Punkte) den Sprung in die höheren Spielklassen, schaffen wollen. „Jeder Sieg in einem noch so kleinen Turnier hebt das Selbstwertgefühl“, weiß der ehemalige Tiroler Bundesligaspieler Stefan Leiner, der vor einiger Zeit noch mit Brands zusammenarbeitete. 

Und beim Kramsacher Future-Turnier ging es, wie Brands nach dem Finale erklärte, um die Qualifikation für die US-Open. Sowohl Brands auch Jahn nahmen die Hürde.  Den zweiten Einzelsieg nach 2015 sicherte sich Brands, der Jahn in einer einseitigen von wenigen spielerischen Höhepunkten geprägten Begegnung 7:6, 6:1 bezwang. Lob zollte Brands bei der Siegerehrung den vielen Zuschauern und den Organisatoren für eine schöne Turnierwoche. 

Einsatz und Bemühungen der Kramsacher Tennis-Familie für das Future-Turnier erreichten nämlich Top-Werte. „Erfreulich, wenn alle mithelfen“ zog Interims-Präsident Thomas Lang eine positive Bilanz über eine Turnierwoche, die von Wetterkapriolen durchwachsen war. „Trotzdem kamen  noch nie so viele Zuschauer zum Turnier“, ergänzte Turnierdirektor Werner Auer. Weil auch die sportliche Bilanz die Erwartungen erfüllte („gegenüber dem Vorjahr ist die Qualität gestiegen“) denkt Auer daran auch 2018 das mit 15.000 Dollar dotierte Turnier noch einmal zu organisieren. Ein Jahr später dürfte ohnehin alles anders werden, weil der internationale Tennisverband (ITF) 2019 eine Reform von der derzeitigen Reform plant.

Lob, Anerkennung und Dank sprach TTV-Präsident Walter Seidenbusch aus: „Wie immer waren auch die Tribünen voll, ihr habt viel geleistet“. Er würdigte besonders die Leistung der Platzwarte, allen voran Manuel Hausberger, dem Seidenbusch zwei Karten für das ATP-Turnier in Kitzbühel übergab. Auch auf die Ballkinder wurde nicht vergessen. Sie werden dank der Unterstützung der Gemeinde und Sponsors Sparkasse gratis zum ATP-Turnier nach Kitzbühel reisen. Ein schöner Abschluss einer Turnierwoche die in Erinnerung bleibt.

Robert Ullmann 

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