Turniere

Future-Turnier in Telfs

Alexander Erler und Philipp Schroll schieden trotz guter Leistungen aus

Bild: Der für Salzburg spielende Pascal Brunner sorgte mit seinem Sieg gegen die Nummer 2, Maximilian Neuchrist, für eine Überraschung. Foto: Kristen-Images

Die Enttäuschung war ihm ins Gesicht geschrieben. Sprach- und kommentarlos verließ Alexander Erler nach seiner Dreisatzniederlage gegen Lenny Hampel den Center Court. Nach einer Hitzeschlacht, die alle Stückeln des Tennissports spielte. Im mentalen und körperlichen Bereich. Geprägt von einem ständigen Auf und Ab und knallharten Ballwechseln in einer Begegnung, in der das Glück, oder besser: die größere internationale Erfahrung zum Erfolg führte. Die hatte Hampel. Die wird und muss er auch heute im Viertelfinale gegen den Qualifikanten Calin Manda (ROU) einsetzen. Erler wiederum kann bei seinem nächsten Einsatz, dem Future-Turnier in Kramsach, auf die ausgezeichnete Leistung in Telfs aufbauen.

Das hat auch Philipp Schroll vor. Der in Deutschland trainierende und lebende, für den TC Telfs spielende Tiroler zog trotz der Zweisatz-Niederlage im Achtelfinale gegen den Adrian Bodmer (SUI) die positive Erkenntnis, dass es „aufwärts geht“. Das dachte sich auch Ski-Weltmeister Beat Feuz als Zuschauer, der seinem Landsmann Bodmer moralische Stütze war. Ein Besuch jedenfalls, der das Achtelfinale des Future-Turniers aufwertete.

Heute, im Viertelfinale ab 11 Uhr, kommt es indirekt zum Zweikampf zwischen Österreich und der Schweiz, weil sich mit Adrian Bodmer und Marc-Andrea Hüsler zwei Schweizer und mit Lenny Hampel und Pascal Brunner zwei Österreicher qualifizierten. Brunner trifft dabei auf den Taiwanesen Tsung-Hua Yang, Hampel auf Calin Manda. Außerdem steht heute das Halbfinale im Doppel am Spielplan. Auch da ist Hampel im Partner Neuchrist  und Brunner mit Gavin van Peperzeel (AUS) im Einsatz.   

Robert Ullmann

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