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Verbands-Info

GAR NICHT LUSTIG

Dass Mannschaftsspieler in mehreren Nationen im Einsatz sind, wird von der ITF und ÖTV geduldet. Manchmal zwingen aber Entscheidungen zum Überdenken der Situation.

<o:p>Foto: Armin Sandbichler startete souverän in die Bundesliga-Saison</o:p>

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Beispiel Daniel Lustig. Der Tscheche im Telfer Bundesliga-Dress trat wegen einer Verpflichtung in Frankreichs Mannschaftsmeisterschaft zum Doppel auf der IEV-Anlage nicht mehr an, weil er sonst den Flug nach Paris verpasst hätte. Sicher, die Chance des TC Telfs, nach dem 2:4-Rückstand in den Singles die Begegnung noch zu drehen war, in Prozenten gerechnet 30:70. Aber sie war da. Und nicht zum erstenmal wurde ein verloren geglaubtes Match im Doppel noch gedreht. Wie immer. Tatsache war, dass Telfs und der IEV je ein Doppel w.o. gaben, dadurch der IEV als Sieger des Tiroler Bundesligaderbys feststand. „Wir rechneten uns keine Chance mehr aus, die Begegnung zu gewinnen“, meinte der Telfer Mannschaftsführer Markus Larcher, der die Abreise Lustigs akzeptierte. „Bei einem 3:3-Zwischenstand hätten wir uns aber etwas einfallen lassen müssen“. Ob Lustig dann in Innsbruck geblieben wäre, sei dahin gestellt. Fest steht: den Zuschauern wurden dadurch zwei Doppelspiele versagt. Fest steht außerdem: Der 27-Jährige Lustig hatte es eilig. Im Kampf gegen Thomas Schiessling drückte er aufs Tempo, haderte theatralisch und verbal (auf tschechisch, versteht sich) bei vergebenen Chancen und konnte auch drei Matchbälle nicht verwerten. Erst der vierte führte zum 7:5, 7:6-Erfolg gegen den von einer Grippe geschwächten Schiessling. „Ich war körperlich am Ende“ kommentierte das 37-jährige IEV-Urgestein die Niederlage. Dank getapeter Wirbelsäule körperlich fit präsentierte sich Armin Sandbichler auf Nummer 1. Er sorgte mit einem souveränen Auftritt beim 6:4, 6:2-Erfolg gegen Tim Pütz für den 4:2-Vorsprung, nachdem zuvor Fankhauser, Steiner und Eitzinger drei Punkte aufs IEV-Konto lieferten. Eitzinger feierte übrigens einen glänzenden Einstand im IEV-Dress.
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Mit dem 6:3-Erfolg im Derby gegen Telfs starteten die IEV-Herren erfolgreich in die Saison. Am Samstag (26. Mai) im Heimkampf gegen Seefeld könnte der zweite Sieg folgen. Gemessen an den bisherigen Ergebnissen Seefelds (Auswärtsniederlagen in Amstetten und Klosterneuburg) wird der IEV klar favorisiert. Aber Derbys haben bekanntlich eigene Gesetze.

Nach zwei Auswärtsspielen feiern die Telfer Herren (wieder mit Lustig?) am Samstag gegen den 1. Klosterneuburger TV Heimpremiere. Und am Telfer Birkenberg sollte nach dem 6:3 in Spittal der zweite Sieg der laufenden Punktekampagne eingefahren werden.

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Für den zweiten Sieg der laufenden Punktekampagne reichte es für die Telfer Damenriege nicht. Trotz Heimvorteils musste sich das Team um Franziska Klotz ATSV Steyr knapp mit 3:4 geschlagen geben, wobei der 2:3-Rückstand im Doppel nicht zu egalisieren war. Die Einzelpunkte für Telfs eroberten diesmal Franziska Klotz und Lisa Schlatter. Jetzt warten zu den Pfingstfeiertagen zwei schwere Auswärtsbegegnungen auf die Telferinnen. <o:p></o:p>

 

2. Bundesliga, 2. Runde
Herren:

IEV TWK – TC Telfs 6:3 (4:2)
UTC Amstetten – TCSS Seefeld 6:3 (4:2)
 
Damen:
TC Telfs – ATSV Steyr 3:4 (2:3)
 
3. Runde, Samstag, 26. Mai, 11 Uhr
Herren:

IEV TWK – TCSS Seefeld
TC Telfs – 1. Klosterneuburger TV

Damen:
Altmannsdorfer TC – TC Telfs


4. Runde, Montag, 28. Mai, 11 Uhr
Herren:

TC Telfs – Union Bergheim
IEV TWK – 1. Klosterneuburger TV
spielfrei: TCSS Seefeld


Damen:
Wiener AC – TC Telfs

Details zu diesen Bundesliga-Ergebnissen siehe HIER (H2BL bzw.  D2BL) 
 

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