Verbands-Info

HAID'S PREMIERE, SCHIESSLING'S FEUERWERK

Die Tiroler Hallenmeister 2013 heißen Jana Haid und Thomas Schiessling. Während Haid erstmals gewann, fixierte Schiessling seinen vierten Hallensieg.

<o:p>Foto: Jana Schober und Jana Haid</o:p>

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Was für ein Unterschied. Hier das Generationenduell im Kampf um den Landestitel, also der Kampf zwischen Andreas Wombacher (TSV Raiba Hall) und Thomas Schiessling (IEV TWK), dort das Finale zwischen zwei Jugendlichen, die im Tiroler Damentennis Anschluss suchten. Und fanden. <o:p></o:p>

Jana Haid (TC Telfs) und Jana Schober (TSV Raiba Hall) sorgten für frischen Wind in der – gemessen an der Teilnehmerzahl – schütteren Damenszene bei den Tiroler Hallenmeisterschaften in Schwaz. <o:p></o:p>

„Das schwach besetzte Feld im Damenraster gibt zu denken, da muss die Frauenreferentin künftig die Hebel ansetzen“, übte TTV-Präsident Walter Seidenbusch öffentlich Kritik. Damit nicht genug: Er verurteilte außerdem die Tatsache, dass einige Spielerinnen und Spieler nicht zum fälligen Spieltermin antraten. „Das ist nicht sportlich“. <o:p></o:p>

Sportlich fair und auf gutem Niveau verlief jedenfalls der Finaltag. Dabei wurden die favorisierten Finalisten den Vorschusslorbeeren gerecht. „Ich habe noch nie gegen Schober verloren“, meinte die 17-jährig Jana Haid vor dem Finale gegen die um ein Jahr jüngere Jana Schober. Die für Telfs spielende Ötztalerin ließ sich auch diesmal nicht überraschen und gewann 6:3/ 6:3. <o:p></o:p>

6:2 / 6:0 lautete der Endstand im Herren-Endspiel. In einem einseitigen Finale nahm Thomas Schiessling vom ersten Ballwechsel an das Heft in die Hand, hetzte den  um 14 Jahre jüngeren Endspielgegner Andreas Wombacher über den Court. „Bin mit meiner Leistung extrem zufrieden“, resümierte der 38-Jährige. Und: „Es lief während des Turniers im Kampf gegen die junge Garde besser als erwartet“. Stolz war der frischgebackene Europameister der Jungsenioren auf den erfolgreichen Vergleich mit der wesentlich jüngeren Konkurrenz und auf sein Leistungsvermögen in der Halle. „Ich spiele in der Halle um nichts schlechter als im Freien“. Und ob! <o:p></o:p>

Was Zuschauer und Funktionäre aber nachdenklich stimmte, war die Tatsache, dass Schiessling auf seinem Weg zum Titel die wesentlich jüngere Konkurrenz in jeder Hinsicht beherrschte.<o:p></o:p>

Bleibt noch ein Thema, das in Schwaz für Diskussionen sorgte – nämlich die Setzrangliste. „Derzeit gibt es in Österreich zwei verschieden geführte Systeme“, erklärte Seidenbusch. „Das Ziel des ÖTV ist es aber, nur mehr eine Rangliste zu führen, daran wird gearbeitet“. <o:p></o:p>

Die Arbeit von Turnierleiter Christian Walter lohnte sich. Er sorgte für eine stimmige und organisatorisch ausgezeichnete Landesmeisterschaft. Der Schwazer Lokalmatador glänzte aber nicht nur als OK-Chef, sondern auch als Landesmeister im Einzel und Doppel der Seniorenklasse. <o:p></o:p>

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Herren-Halbfinale: <o:p></o:p>

Andreas Wombacher (TSV Raiba Hall) - David Johansson (TCSS Seefeld) 7:5, 6:4 <o:p></o:p>

Thomas Schiessling (IEV TWK) – Adrian Gruber (TC Raiffeisen Stans) 6:1, 6:1 <o:p></o:p>

Finale: Schiessling – Wombacher 6:2, 6:0  <o:p></o:p>

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Damen-Halbfinale: <o:p></o:p>

Jana Schober (TSV Raiba Hall) – Dalila Pejkovic (TC Telfs) w.o.<o:p></o:p>

Jana Haid (TC Telfs) – Hannah Ploner (IEV TWK) 6:3, 7:6.<o:p></o:p>

Finale: Haid – Schober 6:3, 6:3.  <o:p></o:p>

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gez. Robert Ullmann<o:p></o:p>

 

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