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Liga

Hallen-EM unter neuer Führung

Arwed Sparber leitet die weltweit größte Hallen-Veranstaltung


Bild: Verteidigt den EM-Titel in Seefeld - Sigurd Fragner

Vorschusslorbeeren von allen Seiten. Und sie sind berechtigt. Die Hallen-EM der Tennissenioren in Seefeld wuchs aus bescheidenen Anfängen zu einem der größten Hallen-Turniere weltweit. In den vergangenen Jahren kamen weit über 600 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus mehr als 30 Nationen in die Tiroler Tourismus-Metropole. Auch in der 39. Auflage, die am 9. Jänner beginnt und am 24. Jänner abgeschlossen wird, wird diese Zahl erreicht. Eine Zahl, die straffe Organisation verlangt. In den vergangenen 26 Jahren von Kurt Winkler mustergültig umgesetzt. Gewürdigt von der ITF und vom Österreichischen Tennisverband. Winkler wurde für seine Verdienste um den Seniorensport mit dem Silbernen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Verdient, keine Frage.


Keine Frage auch, dass Nachfolger Arwed Sparber als Turnierdirektor in große Erfolgsspuren tritt. Der in Bozen geborene und in Mieming ansässige Sparber, der selbst in Telfs und in seiner Heimatgemeinde Mieming das Racket schwingt, ist auf dem Turniersektor ein "Namenloser", darf aber auf die Unterstützung Winklers bauen.

Auf einen gewissen Heimvorteil bauen Tirols Teilnehmer. Angeführt von Titelverteidiger Sigurd Fragner (Kitzbühel), der sich im Vorjahr mit seinem Finalsieg gegen Peter Pokorny zum Europameister kürte. Medaillenhoffnungen dürfen sich im international hochkarätig besetzten Feld auch die in der abgelaufenen Saison so erfolgreichen Tiroler Seniorenspieler ausrechnen.

Robert Ullmann

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