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Liga

Österreichischer Sieg beim IEV

Sebastian Ofner gewinnt das Future-Turnier


Bild: Die Future-Finalisten im Kreis der Gratulanten um TTV-Präsident Walter Seidenbusch, IEV-Vizepräsident Michael Passer und Turnierdirektorin Martine Stauder. Bild: Kristen-images 

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Die Glückwünsche kamen von allen Seiten. Und sie galten zuerst den Siegern, im gleichen Atemzug wurde aber Martine Stauder genannt. Sie und ihr OK-Team hatten den größten Anteil daran, dass das Tennis-Future-Turnier planmäßig über die Courts auf der IEV-Anlage ging, nach einer von Wetterkapriolen geprägten Woche. Fast täglich sorgten Gewitter und Starkregen für viel Handarbeit beim trocken legen der Plätze. Traumwetter jedoch an den Finaltagen. Belohnt durch ein Endspiel, das auf ausgezeichnetem Niveau ausgetragen wurde, und das mit einem österreichischen Erfolg endete.
Sebastian Ofner, der Steirer aus St. Marein (in der Nähe Brucks) bezwang im Duell der beiden diesjährigen Future-Sieger auf österreichischem Boden, den Portugiesen Goncalo Oliveira 6:2, 6:3. "Besser kann man nicht spielen", lobte IEV-Vizepräsident Michael Passer die Leistungen der beiden Finalisten. Ähnlich die Worte von TTV-Präsident Walter Seidenbusch über das sportliche Niveau. Er strich vor allem aber die Leistungen des Teams um Martine Stauder und der Schiedsrichter heraus. Schließlich bedankte sich auch noch Sieger Ofner: "Trotz der Wetterumstände lief beim IEV alles perfekt, wenn es das Turnier nächstes Jahr wieder gibt werde ich wieder kommen". Keine Sorge: Der IEV wird trotz der Preisgelderhöhung von derzeit 10.000 auf 15.000 Dollar 2017 wieder ein Future-Turnier organisieren, so das eindeutige Echo aus dem Vereinsvorstand.

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)


           
Nur Sebastian Ofner kam durch

Haim/Erler und Philipp Schroll schieden aus

Bild: Sebastian Ofner fordert im Halbfinale die Nummer 1 des Future-Turniers beim IEV, Mate Delic (CRO). Foto: GEPA 

Der Pakt zwischen dem IEV und dem Wettergott. Ein Schlag ins Wasser. Im Sinne des Wortes. Fast täglich mussten vor Spielbeginn die Plätze trocken gelegt werden. Nicht anders am Viertelfinaltag, der deshalb einmal mehr mit Verspätung begann.

Punktgenau in Form Sebastian Ofner. Der 20jährige Steirer qualifizierte sich als einziger aus dem österreichischen Viertelfinal-Quartett für das Einzel-Halbfinale am Freitag ab 11 Uhr. Er bezwang im Österreicher-Duell, seinen Trainingspartner Lenny Hampel glatt in zwei Sätzen und trifft nun in der Vorschlussrunde auf den auf Nummer 1 gesetzten Kroaten Mate Delic. Er schaltete wiederum in einer ungewöhnlich verlaufenden Begegnung Patrick Ofner (nicht verwandt mit Sebastian Ofner) aus, der im dritten Satz just beim Spielstand von 0:5 wegen einer Schulterverletzung aufgab. Lange Zeit aber dominierte der Kärntner die Begegnung, vergab aber im zweiten Satz die Chance den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Chancenlos, trotz achtbarer Leistung, Philipp Schroll. Der 20jährige mit Tiroler Wurzeln, musste sich der Kampfkraft Goncalo Oliveiras (POR) bei der 2:6, 4:6-Niederlage beugen. Er erreichte aber mit dem Einzug ins Viertelfinale in Innsbruck sein Karrierehoch.

Eine Niederlage musste auch das mit großen Hoffnungen betraute Tiroler Doppel Alexander Erler/Matthias Haim in Kauf nehmen. Nach dem Sieg gegen die auf Nummer 1 gesetzte Paarung Bader/Oliveira als Favorit gehandelt, verloren Erler/Haim gegen Ollert/Boyer (GER/USA) das Halbfinale glatt 4:6, 4:6. Leider. Die Tennisfans hätten sich im Doppelfinale am Freitag ein Tiroler Duo gewünscht. Das Finale (nicht vor 15 Uhr) bestreiten nun Ollert/Boyer gegen die Kroaten Mate und Duje Delic.

Im Einzel-Halbfinale stehen folgende Paarungen am Spielplan: 11 Uhr: Mate Delic (CRO) - Sebastian Ofner; anschl.: Dominik Böhler (GER) - Goncalo Oliveira (POR).

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)



Haim/Erler servieren im Doppel-Halbfinale

Schroll prüft die Nummer 2

Bild: Alexander Erler warf mit Partner Matthias Haim im Tennis-Future-Turnier beim IEV sensationell die auf Nummer 1 gesetzten Bader/Oliveira aus dem Bewerb.
Foto credit: Montage von gepa-pictures.com und FB M. Haim


Belohnte Mühen. Nachdem das Team um Turnierdirektorin Martine Stauder nach den heftigen Regenfällen der Nacht gestern die IEV-Anlage frühmorgens mit großem Einsatz trocken gelegt hatte, dankten es die Teilnehmer des Tennis-Future-Turniers auf ihre Art. Nämlich mit Einsatzfreude und Tennis auf überdurchschnittlichem Niveau. Trotz tiefen Bodens.

Allen voran die Tiroler Philipp Schroll (TC Telfs) im Einzel und Alexander Erler/Matthias Haim im Doppel. Schroll besiegte im Achtelfinale den auf Nummer 5 gesetzten Neil Pauffley (GBR) 6:7, 7:6, 6:3 und zog ins Viertelfinale ein, das am Donnerstag ab 10 Uhr am Spielplan steht. Durchaus verdient übrigens. Schroll stand nämlich nach jeweiligen Satzverlusten sowohl in der ersten Hauptrunde als auch im Achtelfinale auf der Verliererstraße, drehte aber mit unerschütterlichem Kampfgeist die Begegnungen noch zu seinen Gunsten um. Der 20jährige rechtfertigte damit in eindrucksvoller Manier die Vergabe der Wild Card.

In der Runde der besten Acht wartet auf den Überraschungsmann die Nummer 2, der Sieger des Telfer Future-Turniers, Goncalo Oliveira (POR). Ins Viertelfinale spielten sich neben Schroll die Österreicher Lenny Hampel, Patrick und Sebastian Ofner. Dabei kommt es zum Österreicher-Duell zwischen Hampel und Sebastian Ofner. Patrick Ofner prüft die Schlagkraft der Nummer 1, Mate Delic (CRO).
Sensationell ins Doppel-Halbfinale spielte und kämpfte sich das Duo Erler/Haim. Die Tiroler besiegten die auf Nummer 1 gesetzte Paarung, die Doppelsieger des Future-Turniers in Wels vor einer Woche, Sebastian Bader/Goncalo Oliveira (AUT/POR) in drei Sätzen. Nicht vor 14.30 Uhr serviert das aufschlagstarke Duo aus Kufstein und Kolsass gegen Dusty Boyer/Lukas Ollert (USA/GER) um den Einzug ins Endspiel. Und durchaus möglich, dass die Tiroler ins Endspiel am Freitag einziehen werden.

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)



Philipp Schroll im Achtelfinale
Alexander Erler und Jonas Trinker verloren

Bild: Philipp Schroll besiegte nach Kampf Kirill Kivattsev (RUS) und steht als einziger Tiroler im Achtelfinale des Future-Turniers beim IEV

Der Regen kam früher als erwartet. Er spülte den Spielplan des vierten Turniertages beim Tennis-Future-Turnier des TK IEV von den Wettkampfcourts im Freien. Neuausrichtung war angesagt. Für die Turnierleitung und die Spieler. Und sie hieß: ab in die vereinseigene und in die Igler Tennishalle. Ein langer Tennistag kündigte sich an, der tatsächlich erst um 21.30 zu Ende ging. Mit einer Tiroler Erfolgsmeldung.

Philipp Schroll, der für den TC Telfs um Bundesligapunkte kämpft, besiegte in der letzten Erstrundenbegegnung den russischen Qualifikanten Kirill Kivattsev 6:7, 7:6, 6:4 und erreichte als einziger Tiroler das Achtelfinale das am Mittwoch um 10 Uhr beginnt. Dort trifft Schroll (nicht vor 11.30 Uhr) auf Neil Pauffley (GBR), der Jonas Trinker (Seefeld) in zwei Sätzen 6:4, 6:4 bezwang. Zuvor verlor Alexander Erler den fast dreistündigen Kampf gegen Jakob Schnaitter (GER) 3:6, 6:3, 6:7. Sowohl Trinker als auch Erler beeindruckten jedoch mit großem kämpferischen Einsatz, der schlussendlich unbelohnt blieb.

Erfreulich außerdem, dass sich mit Patrick und Sebastian Ofner, sowie Lenny Hampel drei weitere Österreicher für das Achtelfinale qualifizieren konnten.

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)



Tiroler Trio im Future-Focus

Erler, Schroll und Trinker im Single-Einsatz

Bild: Matthias Haim steht mit Alexander Erler im Doppel-Viertelfinale des Future-Turniers beim IEV.
Foto credit: M. Haim (FB)


Nahtloser Übergang. Mit den Finalspielen wurde am dritten Tag des Tennis-Future-Turniers auf der IEV-Anlage in Innsbruck die Qualifikation für den Hauptbewerb beendet. Dabei verlor Tirols Hoffnung, der für den TSV Hall spielende Lukas Koncilia, die Begegnung gegen Dusty B. Boyer (USA) in drei Sätzen 4:6, 7:6, 2:6 und damit die Chance sich quasi vor der Haustüre für ein Turnier dieser Größenordnung zu qualifizieren. Schade.
Fast zeitgleich begann der Hauptbewerb mit vier Singlebegegnungen. Und als erster der starken ÖTV-Abordnung nahm Patrick Ofner (Klagenfurt) nach dem Zweisatzerfolg gegen Florian Fallert (GER) die erste Hürde, steht im Achtelfinale des 10.000-Dollar-Turniers.

Ins Viertelfinale des Doppelbewerbs stürmten die beiden Tiroler Alexander Erler und Matthias Haim. Sie besiegten Jakob Aichhorn/Gregor Ramskogler (AUT) 6:2, 6:4. Ein Sieg, der Erler vor der Single-Begegnung gegen den Qualifikanten Jakob Schnaitter (GER) - die zweite Begegnung nach dem Beginn am Dienstag um 9.15 Uhr - Selbstvertrauen geben sollte.
Das tankte auch Jonas Trinker. Mit seinem Seefelder Trainingspartner Mick Veldheer (NED) bezwang er Bernd Kössler/Philipp Schroll 4:6, 6:3, 10:8. Im Einzel bekommt es Trinker in der dritten Begegnung nach 9.15 Uhr mit dem auf Nummer 5 gesetzten Neil Pauffley (GBR) zu tun. Schroll wiederum erhielt zur gleichen Zeit einen Qualifikanten, nämlich Kirill Kivattsev (RUS), vorgesetzt.

Weiters sind in der ersten Hauptrunde am Dienstag die Österreicher Sebastian Ofner, Bernd Kössler, Lenny Hampel, Kris Krawcewicz und Gabriel Schmidt im Einsatz. Nach den Einzelspielen steht der mit Spannung erwartete Doppelschlager im Viertelfinale zwischen Erler/Haim und Bader/Oliveira (AUT/POR) am Spielplan. Ein ereignisreicher Tag - so ferne der Wettergott mitspielt.


Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)



Lukas Koncilia steht im Quali-Finale

Bild: Kämpft um den Einzug ins Hauptfeld des Future-Turniers beim IEV - Lukas Koncilia.
Foto: Kristen-Images


Zuerst liefen die Pumpen heiß. Fünf Stunden lang musste am Samstag früh Wasser aus der Anlage vom vortägigen Starkregen gepumpt werden. Dann platzte der Spielplan mit 30 Single-Partien des ersten Qualifikations-Tages für den Hauptbewerb des Tennis-Future-Turniers beim TK IEV in Innsbruck aus den Nähten. Und schließlich fielen die Tiroler Manuel Bellutti (Igls) und Sandro Kopp (Kramsach) nach Niederlagen aus dem Turnier-Raster.
Kein guter erster Turniertag? Im Gegenteil. Präsident Harald Stauder war einerseits mit der Qualität der Begegnungen und dem organisatorischen Ablauf "sehr zufrieden". Die Hoffnungen, dass sich neben den mit einer Wild Card ins Hauptfeld gerutschten Jonas Trinker, Alexander Erler und Philipp Schroll, ein weiterer Tiroler für den Hauptbewerb qualifiziert ruhten am zweiten Spieltag der Qualifikation auf Lukas Koncilia. Der Haller, auf Nummer 1 des Quali-Rasters gesetzt und mit einem Freilos ausgestattet, traf im Kampf um den Final-Einzug, im Österreicher-Duell auf Jakob Aichhorn. Und vorweg: Koncilia gewann 6:3, 7:5. Er trifft im Quali-Finale am Montag ab 10 Uhr auf Dusty H. Boyer (USA).

Am ersten Spieltag des Hauptbewerbs am Montag im Einsatz (nicht vor 12 Uhr) sind auch die beiden Tiroler Alexander Erler und Matthias Haim. Sie treffen in der ersten Doppelrunde auf die Österreicher Ramskogler/Aichhorn. Bei einem Sieg wartet im Viertelfinale die zuletzt in Wels siegreiche Paarung mit dem Tiroler Doppelspezialisten Sebastian Bader und dem Portugiesen Gonzalo Oliveira. Wenn es zustande kommt, ein Schlager, der die Zunge schnalzen lässt. Ein weiteres sehenswertes Doppelduell steht am Montag mit der Begegnung Jonas Trinker/Mick Veldheer gegen Philipp Schroll/Bernd Kössler am Spielplan.

Im Einzel des Hauptbewerbs werden am Montag neben den acht Finalspielen in der Qualifikation "nur" vier Begegnungen ausgetragen. Im Mittelpunkt dabei sicherlich der Österreicher Patrick Ofner (Kärnten), der auf den deutschen Florian Fallert trifft.

Robert Ullmann
(TTV Pressereferent)



Future-Tross wieder in Tirol

TK IEV organisiert 10.000-Doller-Turnier
(Bild dazu: Jonas Trinker erhielt für das Future-Turnier beim IEV die Wild Card des Veranstalters)

Im Vorjahr kämpften noch Damen und Herren auf der 14-Platz-Anlage in der Innsbrucker Reichenau um Punkte für die Weltrangliste. Heuer organisiert das Team um Turnierdirektorin Martine Stauder nur mehr ein Herrenturnier der untersten Stufe der internationalen Wettkampfkategorie, das mit 10.000 Dollar dotierte Future-Turnier. Nach Telfs und Kramsach das dritte dieser Art in Tirol. Aber das hat's in sich.

Nach der Absage aller Tennisturniere in der Türkei drängen die internationalen Tennis-Profis, die auf dem Sprung zu einer großen Karriere stehen, nach Innsbruck. "Wir müssen den Raster für die Qualifikation von den bisher üblichen 64 auf 96 Spieler erhöhen", freut sich Stauder über die große Nachfrage. Aber nur acht aus dem Quali-Feld steigen in den Hauptbewerb auf, der am Montag (8.August) beginnt. Die Qualifikation wird am Samstag und Sonntag gespielt.

Der Härtetest Qualifikation bleibt den Tirolern Alexander Erler und Thomas Schroll erspart. Sie erhielten vom ÖTV zusammen mit Kris Krawcewicz (NÖ) eine Wild Card. Jene des Veranstalters wurde an den Seefelder Jonas Trinker vergeben. Aufgrund der Weltranglistenpunkte fix für das Hauptfeld qualifiziert sind mit Sebastian Ofner, Lenny Hampel, Patrick Ofner und Bernd Kossler vier weitere Österreicher.

Auf Nummer eins der jüngsten Meldeliste des ITF scheint Goncalo Oliveira auf. Der Portugiese kehrt mit guten Erinnerungen nach Tirol zurück, gewann er heuer doch das Future-Turnier in Telfs. Zuletzt feierte der 21jährige in Wels mit dem Tiroler Partner Sebastian Bader einen Doppelerfolg. Auf der Erfolgsliste Sebastian Ofners vor dem Einsatz in Innsbruck stehen der österreichische Meistertitel in der Halle und im Freien sowie sein erster Future-Sieg in Bad Waltersdorf. Namenskollege Patrick Ofner hat schon zwei Future-Titel auf seinem Konto. Folgt in Innsbruck der dritte Streich?

Wie auch immer. Tirols Tennisfreunde dürfen sich auf ausgezeichneten und spannenden Tennissport freuen.

Robert Ullmann
TTV Pressereferent

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