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Verbands-Info

POSITIVE STIMMUNG IN KITZBÜHEL

Wer sich Neuigkeiten erwartete, wurde enttäuscht. Wer sich aber viel Positives anhören wollte, kam bei der Pressekonferenz des TC Kitzbühel auf seine Rechnung.

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Tradition verpflichtet. Deshalb stand auch heuer wieder im Vorfeld des alpinen Renn-Wochenendes in Kitzbühel die Pressekonferenz des dortigen Tennisclubs für das traditionelle Tennisturnier, den bet-at-home-Cup 2012, auf dem Programm. Im Vordergrund standen zunächst aber keine gravierenden Neuigkeiten oder Spieler-Verpflichtungen, sondern nicht enden wollende Dankesreden. Angefangen von TCK-Präsident Herbert Günther über Turnierdirektor Alexander Antonitsch bis hin zu Tourismusdirektor Peter Marko.

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„Jeder dankt jedem“, mit diesen Worten beendete der Letztgenannte den Dankesreigen. Und er sprach dann aus, was alle Tiroler Tennisfans wollen:  Dass es nämlich beim Kitzbüheler Tennisturnier „weiter nach oben geht“. Dafür spricht einerseits die Kontinuität im Verein und Turnierausschuss, andererseits Motivator Alexander Antonitsch. Er sprach von viel „Herzblut der Kitzbüheler“, und dass „alle, die mit dem Tennisturnier befasst sind, an einem Strang ziehen“. Positiv stimmt den Kärntner die Tatsache, dass der „Vorverkauf  für 2012 wie zu den besten Zeiten des Turniers läuft“. Erfreulich auch die Tatsache, dass in der Turnierwoche (22. bis 28. Juli) Spieler des Kufsteiner Bambini-Cups in Kitzbühel ihr Können unter Beweis stellen werden. Ziel der Organisatoren ist es jedenfalls, die neu gewonnene Tennis-Euphorie auf das kommende Turnier zu übertragen.

Ob sich der Termin der Olympischen Sommerspiele (27. Juli bis 12. August) negativ oder positiv auswirken wird, wird sich zeigen. „Es kann ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein“, meinte dazu Präsident Herbert Günther.

Die Kitzbüheler hoffen jedenfalls, die Marke von insgesamt 30.000 Zuschauern zu übertreffen. Das mit 250.000 Dollar dotierte ATP-Turnier soll nämlich „langsam wachsen“. Antonitsch versprach, wie 2011 auch beim kommenden Turnier die Tennisvereine in Österreich wieder einzubeziehen. <o:p></o:p>


Der neue Sportchef des österreichischen Tennisverbandes, Clemens Trimmel, war überzeugt, dass sich das Turnier in Kitzbühel wieder dorthin entwickeln wird, wo es einmal war. Er habe keine Angst vor der Konkurrenz mit Olympia und war überzeugt, dass viele Top-Spieler nach Kitzbühel kommen werden. Fest steht, dass zum Turnier nicht nur österreichische, sondern auch deutsche Spitzenspieler anreisen werden. „Zum Abschluss der Sandplatzsaison wird einiges am Spielermarkt sein“. Der TC Kitzbühel will jedenfalls die sportliche und gesellschaftliche Qualität des Turniers steigern. Und das kann und darf man dem rührigen OK-Team zutrauen. <o:p></o:p>

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Robert Ullmann

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