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Turniere Allgemeine Klasse

Profi-Tennis

Die Top 500 im Visier

Bild: Haim und Erler – ein Tennisduo mit Visionen (kristen-images)

Alexander Erler und Matthias Haim peilen nach dem Erfolgsjahr 2017 einen weiteren Vorstoß in der Weltrangliste an. 

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Heißt im Profi-Tennis: Im Vorfeld der Wettkampfsaison eine konditionelle und spielerische Basis zu schaffen, um für die Weltrangliste Punkte sammeln zu können. Punktelos und mit der Erfahrung im Gepäck, dass ohne Vorbereitung nichts läuft, kehrte jüngst Alexander Erler zum Saisonauftakt vom Future-Turnier in Antalya zurück - der 20jährige verlor überraschend in der 2. Quali-Runde. „Ein Fehler ohne Vorbereitung in die  Türkei zu reisen“, meinte Manager Markus Erler.

Erfreulich der Rückblick auf das Jahr 2017. Erler scheint in der offiziellen ATP-Weltrangliste im Einzel auf Position 726 auf und verbuchte zudem zwei Doppelsiege im Future-Bereich. Derzeit bereitet sich Erler bei Wolfgang Thiem zwei Wochen lang in der Südstadt auf die kommenden Aufgaben vor. Das Jahresziel 2018 heißt nämlich „Top 500“.

Ähnlich die Vorgabe von Matthias Haim. Er will gar einen Platz unter den besten 400 erobern „um dann in die Qualifikation für Challenger-Turniere zu rutschen“. Nach einem dreiwöchigen Trainingsblock bei Joachim Kretz in Dornbirn stehen für den Kolsasser Ende Jänner Einsätze bei Future-Turnieren in Ägypten am Programm. Bei den Future-Einsätzen in Österreich, nämlich in Wels und St. Pölten, holte sich Haim 2017 die nötigen Punkte um Selbstvertrauen zu tanken und auf Position 638 zum Jahresabschluss der ATP-Rangliste vorzustoßen. Ein Platz, von zwei Doppelsiegen untermauert, der für kommende Aufgaben beflügeln sollte.

Eine weitere davon heißt für den TC Telfs in der 2. Österreichischen Bundesliga Punkte zu sammeln. Haim wechselte nämlich vom TC Scheibbs nach Telfs. Eine Verstärkung, keine Frage und ein weiteres Puzzle für Sportwart Härting in Telfs ein Bundesligateam mit Tiroler Spielern zu formen.

Zurück zur Weltrangliste. Dort ist Stefan Lochbihler, der in Vorarlberg lebende und als Trainer arbeitende Rattenberger, nach wie vor der bestplatzierte Tiroler. Er gewann 1989 in Sao Paulo (Brasilien) als erster Tiroler ein mit 50.000 Dollar dotiertes Turnier. Das gelang bisher nur noch Rainer Eitzinger in Mexico 2006.

Die in der Weltrangliste Bestplatzierten Tiroler Tennis-Herren

141 Stefan Lochbihler (1989)

166 Rainer Eitzinger (2006)

257 Thomas Schiessling (1999)

266 Johannes Ager (2004)

Die Bestplatzierten Tiroler Tennis-Damen

7 Barbara Schett (1999)   

27 Sylvia Plischke (1999)

60 Beate Reinstadler (1994)

65 Patricia Wartusch (2000)

70 Patricia Mayr (2009)


Robert Ullmann

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