Zum Inhalt springen

Verbands-Info

Qualifikant Semrajc gewinnt Tennis-Future in Telfs

Über die Qualifikation zum Future-Sieg. Janez Semrajc aus Slowenien gelang dieses Husarenstück am Telfer Birkenberg. „Eine Novität in der 16-jährigen Future-Geschichte“, behauptet Turnierdirektor Dietmar Härting. Und der muss es ja wissen.

Titelverteidiger Marc Rath verlor im Endspiel des Telfer Future-Turniers gegen Janez Semrajc. Foto: freiemedien:com

Samstag, Qualifikant Semrajc gewinnt Tennis-Future in Telfs
Über die Qualifikation zum Future-Sieg. Janez Semrajc aus Slowenien gelang dieses Husarenstück am Telfer Birkenberg. "Eine Novität in der 16-jährigen Future-Geschichte", behauptet Turnierdirektor Dietmar Härting. Und der muss es ja wissen.

Apropos Härting. Für seine Verdienste um den Tennissport wurde der umsichtige Organisator von 16 Veranstaltungen dieser Art von TTV-Präsident Walter Seidenbusch mit dem "Goldenen Ehrenzeichen des ASVÖ" ausgezeichnet. Eine verdiente Ehrung am Ende einer erfolgreichen Turnierwoche.

Eine Turnierwoche, die im Zeichen ausgezeichneten Tennissports stand. Im Vordergrund dabei Janez Semrajc. Der 23-jährige Slowene schrieb nämlich die Geschichte des diesjährigen Turniers, setzte sich nicht nur in der Qualifikation durch, sondern gewann auch das Finale des Hauptbewerbs.

Vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse behielt Semrajc gegen Titelverteidiger Marc Rath 7:5, 6:1 die Oberhand. Durchaus verdient. Und nach einer eindrucksvollen Gesamtleistung mit einer Serie von Vorhand-Winnern. "Ich habe gegen einen guten Spieler die eigenen Chancen nicht nützen können", resümierte Rath. Der Steirer begann aggressiv, diktierte lange Zeit das Tempo, verlor aber nach dem Break zum 5:6 im ersten Satz den Angriffs- und Geduldsfaden. Telfs scheint aber ein guter Boden für den Steirer zu sein. Dreimal hintereinander stand der 23-Jährige im Endspiel, 2012 gewann er.

2013 trug sich Janez Semrajc in die Siegerliste ein. Er bedankte sich bei der Siegerehrung artig beim Publikum, den Organisatoren und Sponsoren und hofft auf eine Rückkehr 2014 auf den Birkenberg. Semrajc ist nach Rock Jarc im Jahr 2005 der zweite Slowene der Telfs als Sieger verließ. Mit einem Scheck von 1300 Dollar und 18 ATP-Punkten im Gepäck. Damit dürfte Semrajc, derzeit Nummer 1456 in der Weltrangliste, einen großen Schritt nach vorne machen. Bis auf Position 328 im Jahr 2009 ist es aber noch ein weiter Weg.

Einzelfinale: Janez Semrajc (SLO) - Marc Rath (AUT) 7:5, 6:1.

Freitag, Rotweißrote Doppelfestspiele beim Tennis-Future in Telfs
Rotweißrote Festspiele im Doppel, aber geplatztes "Traumfinale" im Einzel. Oder besser: ein spielstarker Qualifikant kämpft sich ins Future-Endspiel in Telfs und fordert Titelverteidiger Marc Rath.

Der Reihe nach. Am vorletzten Spieltag des Tennis-Future-Turniers am traditionsreichen Telfer Birkenberg (dort trugen sich mit Thomas Schiessling, Armin Sandbichler und Johannes Ager drei Tiroler als Sieger ein) fiel die Entscheidung über den Finaleinzug im Single, außerdem wurde die Frage nach den Doppelsiegern beantwortet. Und erfreulich: Im Doppel gab es ein rein österreichisches Endspiel. Dabei trafen die auf Nummer eins gesetzte Paarung Lukas Jastraunig/Tristan-Samuel Weissborn auf die Nummer drei Marc Rath/Bastian Trinker. Letztere setzen sich aufgrund der Aufschlagstärke in zwei Sätzen 7:5, 7:6 (11:9) etwas überraschend, aber nicht unerwartet gegen die 13fachen Doppelsieger auf der Future-Tour durch. Ein späte Genugtuung vor allem für Bastian Trinker, der im Einzel schon in der ersten Runde ausschied. Nach einer Niederlage gegen einen Qualifikanten, gegen den späteren Finalisten Janez Semrajc (SLO).

Was die Niederlage des in Seefeld trainierenden und dort wohnenden Kärntners relativiert. Semrajc, nach langer Krankheit wieder auf dem Weg unter die Top 300, trumpfte auch im Halbfinale gegen den auf Nummer 1 gesetzten Nicolas Reissig auf. Er gewann klar mit 6:2, 6:3. "Das ist kein schöner Tag für mich", meinte der 24-Jährige, der die Niederlage schnell vergessen muss, denn ab Montag (15. Juli) führt der Salzburger die Setzliste für den Future-Bewerb in Kramsach an.

Ob Marc Rath dort als Telfs-Sieger aufkreuzen wird, entscheidet sich am Samstag ab 11.15 Uhr. Dann trifft der Steirer auf den wiedererstarkten Janez Semrajc. "Ich habe noch nie gegen ihn gespielt", meinte Rath. Über seinen neuerlichen Einzug ins Endspiel freute er sich, erklärte aber nach dem 7:5, 6:1-Erfolg gegen Tristan-Samuel Weissborn, dass eine Formsteigerung möglich ist. Dann, ja dann ist eine erfolgreiche Titelverteidigung möglich.

Halbfinale, Einzel: Marc Rath (AUT) - Tristan-Samuel Weissborn (AUT) 7:5, 6:1; Janez Semrajc (SLO) - Nicolas Reissig (AUT) 6:2, 6:3.
Doppelfinale: Rath/Trinker (AUT) - Weissborn/Jastraunig (AUT) 7:5, 7:6 (11:9).

Samstag, 11.15 Uhr: Finale Rath (AUT) - Semrajc (SLO).

Donnerstag, Kommt es beim ITF-Future in Telfs zum Traumfinale?

Auslosung und Ranglistenplatzierung sprechen dafür. Ob aber der Wunsch Vater des Gedanken bleibt - sei dahingestellt. Denn die direkten Ergebnisse der Halbfinalisten zuletzt sprechen gegen das Traumfinale Nummer 1 gegen Nummer 2 beim Tennis-Future in Telfs.

Im Halbfinale (Freitag nicht vor 14 Uhr) trifft nämlich Nicolas Reissig auf Janez Semrajc (SLO). Und die Papierform spricht gegen den Salzburger. "Ich habe noch nie gegen Semrajc gewonnen", meinte Reissig. Andererseits empfahl sich der auf Nummer 1 gesetzte 24-Jährige mit "meiner bisher besten Leistung in Telfs" im Viertelfinale gegen Gavin van Peperzeel (AUS) für die Wiederholung des Finaleinzugs von 2012. Reissig gewann 6:2, 6:2. Für die Telfer Tenniskiebitze war es ein unerwartet klarer Sieg. Scheinbar liegt aber Reissig die Anlage und das Ambiente am Birkenberg. "Die Telfer bemühen sich sehr" lobte er die umsichtigen Veranstalter.

Je länger das Turnier dauert, desto besser wird auch die die Form von Marc Rath. Beim 6:4, 6:3-Erfolg gegen den Seefeld-Finalisten Federico Gaio (ITA) waren Aufschlag und Vorhand die stärksten Waffen des Titelverteidigers, gegen die Gaio oft ratlos wirkte. Um neuerlich ins Endspiel einzuziehen, muss Rath im Halbfinale (Freitag ab 12 Uhr) aber erst Tristan-Samuel Weissborn besiegen. Gegen den Wiener hat Rath nach der Vorjahrsniederlage in Pörtschach noch eine Rechnung offen. Allerdings: Weissborn, der in Telfs bisher nie über die erste Runde hinauskam, spielte beim 6:4, 6:1-Sieg gegen Lokalmatador Daniel Lustig groß auf. Der Linkshänder war jederzeit Chef am Court.

Spielplan, Freitag, 12 Uhr: Tristan-Samuel Weissborn (AUT) - Marc Rath (AUT); nicht vor 14 Uhr: Nicolas Reissig (AUT) - Janez Semrajc (SLO); anschl.: Doppelfinale.

P.S.: Lukas Koncilia entschuldigte sich Donnerstag telefonisch bei Turnierdirektor Dietmar Härting, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Fortsetzung der Begegnung gegen Dominik Weidinger antreten konnte.

(R.U.)

Mittwoch, Eklat konnte Leistungen der Österreicher nicht trüben
Das Future-Turnier in Telfs wurde am dritten Spieltag des Hauptbewerbes von einem Eklat überschattet. Lukas Koncilia, einziger Tiroler im Hauptfeld, trat zur Fortsetzung der wegen Regens am Dienstag unterbrochenen Begegnung gegen Dominik Weidinger nicht mehr an. Ohne Angaben von Gründen. Das brachte ihm eine Strafe von 250 Dollar ein.

Geschockt geradezu über das Verhalten Koncilias die Turnierleitung. Vor allem deshalb, weil Koncilia vom Veranstalter TC Telfs eine Wildcard erhielt. "Dieses Verhalten ist eine Frechheit", meinte Supervisor Werner Hötzinger. Aus welchen Gründen immer Koncilia nicht in Telfs aufkreuzte - die überaus bemühten Veranstalter hätten mindestens einen Anruf verdient.

Mehr als bemüht Marc Rath. Der Titelverteidiger bewies im Achtelfinale großes Kämpferherz, wehrte gegen Mario Haider-Maurer drei Matchbälle ab und gewann in drei Durchgängen. "Das war das einzige Positive", ging der Steirer mit seiner Leistung scharf ins Gericht. Sein Gegner im Viertelfinale - Federico Gaio, der Finalist von Seefeld 2.

Unter den besten Acht ist auch der auf Nummer 1 gesetzte Nicolas Reissig zu finden. Der Salzburger Vorjahresfinalist von Telfs bezwang seinen deutschen Trainingspartner, Sebastian Wagner, in zwei Sätzen. "Fühle mich auf rotem Sand in Telfs viel wohler, als auf den Courts in Seefeld", begründete Reissig sein frühes Ausscheiden in den beiden vorangegangenen Turnieren in Seefeld und den Aufstieg ins Viertelfinale. Dort wartet Gavin van Peperzeel (AUS). Reissig: "Ich kenne ihn, habe aber noch nie gegen ihn gespielt."

Als dritter Österreicher qualifizierte sich fürs Viertelfinale Tristan-Samuel Weissborn. Er setzte sich im Österreicher-Duell gegen Dominik Weidinger in zwei Sätzen durch. Dabei gelang Weissborn im zweiten Durchgang eine tolle Aufholjagd, als er einen 0:4 und 15:40-Rückstand noch in einen 6:1, 6:4-Erfolg verwandelte.

Viertelfinale, Donnerstag ab 10.30 Uhr: Daniel Lustig (CZE) - Tristan-Samuel Weissborn (AUT); Peter Heller (GER) - Janez Semrajc (SLO); Nicolas Reissig (AUT) - Gavin van Peperzeel (AUS); anschl.: Federico Gaio (ITA) - Marc Rath (AUT); anschl.: Doppel.
(R.U.)

Dienstag, Sechs Österreicher im Achtelfinale
Als der Regen kam, waren beim Future-Turnier in Telfs acht von zehn angesetzten Einzel-Begegnungen gespielt. Nur zwei Spiele mussten auf Mittwoch (ab 10 Uhr) verschoben werden.

Darunter die mit Spannung erwartete Auseinandersetzung zwischen dem Tiroler Lukas Koncilia (TSV Hall) und Dominik Weidinger (Amstetten). Sie wurde beim Spielstand von 6:2, 2:1 für den 18-jährigen Weidinger verschoben. Verschoben auch der Kampf zwischen dem Telfer Bundesligaspieler Daniel Lustig und Alexander Ritschard (SUI). Sie geht am Mittwoch ab 10 Uhr über den Court 1.

Auf drei weiteren Plätzen beginnen zur gleichen Zeit drei Begegnungen des Achtelfinales. Für die Runde der besten 16 haben sich erfreulicherweise sechs Österreicher (der Sieger aus Koncilia/Weidinger dazugezählt) qualifiziert.
Dabei brach Nicolas Reissig den Tirol-Bann. Nachdem der auf Nummer 1 gesetzte Salzburger bei den zwei Future-Turnieren in Seefeld zweimal in der ersten Runde verlor, schaffte er in Telfs den Sprung ins Achtelfinale. Dort wartet der Deutsche Sebastian Wagner, der nach hartem Kampf Sebastian Stiefelmeyer (AUT) bezwang. Seit dem Vorjahr in Telfs unbesiegt Marc Rath. Der Steirer bekommt es am Mittwoch aber mit dem "Laufwunder" Mario Haider-Maurer zu tun. Er kennt den Birkenberg wie seine Westentasche, weil er vor zwei Jahren noch im Telfer Dress erfolgreich um Bundesligapunkte kämpfte. "Das wird eine enge Partie", meinte Haider-Maurer vor dem Österreicher-Duell.

Nicht vor 13 Uhr steht das zweite Duell zwischen zwei Österreichern am Spielplan. Dabei wartet Tristan-Samuel Weissborn (er schaltete den Seefeld-Finalisten Christian Trubrig aus) auf den Sieger aus Koncilia/Weidinger. In der ersten Runde ausgeschieden ist übrigens mit Patrick Ofner der Sieger des zweiten Future-Turniers in Seefeld. Im Achtelfinale dabei aber noch der auf Numer acht gesetzte Lukas Jastraunig.

(R.U.)
Tennis-Future in Telfs - 1. Tag der Hauptrunde
Fast wie in Wimbledon. Titelverteidiger Marc Rath war beim Future in Telfs als erster im Einsatz und stieg als erster in die zweite Runde, also ins Achtelfinale auf. Der Steirer gewann gegen den Qualifikanten Jacob Kahoun (SUI) 6:0, 6:2. "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden", resümierte der Steirer.

Als zweitem Österreicher gelang "Heimkehrer" Mario Haider-Maurer - er spielte noch vor zwei Jahren für den TC Telfs in der zweiten Bundesliga - der Einzug in die Runde der besten Sechzehn, nachdem sein Gegner, Daniel Uhlig (GER), beim Spielstand von 1:6, 1:4 aufgeben musste. Ausgeschieden sind dagegen die beiden jungen Österreicher Thomas Statzberger und Markus Ahne.

Während die Erfolge von Rath und Haider-Maurer erwartet wurden, kam die Qualifikation des Qualifikanten Quentin Robert (REU) fürs Achtelfinale unerwartet. Auch von ihm selbst. Er hatte nämlich bereits gepackt, im Hotel ausgecheckt und kam mit dem Koffer auf die Anlage. Quasi abflugbereit; in die Heimat, nach Reunion. Es kam anders. Robert gewann gegen Markus Ahne (AUT) 6:2, 7:6. Prompt musste ein neues Zimmer gebucht werden. "Kein Problem", freute sich Turnierdirektor Dieter Härting mit dem weitgereisten Robert auch über den Gewinn seines ersten ATP-Punktes. Am Mittwoch trifft er auf Peter Heller, den auf Nummer drei gesetzten Deutschen. Er besiegte Haim-Bezwinger Florian Lakat in zwei Sätzen.

Neben Nicolas Reissig, der Nummer 1, und Seefeld-Sieger Patrick Ofner stehen mit Lukas Jastraunig, Christian Trubrig, Dennis Novak und Sebastian Stiefelmeyer weitere vier Österreicher am Dienstag (Spielbeginn 10.30 Uhr) im ÖTV-Focus.
Im Tiroler Blickpunkt des zweiten Spieltages ist Lukas Koncilia vom TSV Hall. Er trifft nicht vor 14 Uhr im Duell der beiden Wild-Card-Spieler auf die ÖTV-Hoffnung Dominik Weidinger. Bereits um 10.30 Uhr beginnt der "Arbeitstag" für den Wahltiroler Bastian Trinker mit der Auseinandersetzung gegen den Qualifikanten Janez Semrajc (SLO). Um ca. 16.30 Uhr wird Telfs-Legionär Daniel Lustig antreten.

Homepage des TC Telfs: http://www.tc-telfs.at/new/

Top Themen der Redaktion

Thiem, Djokovic und Zverev in Innsbruck!

Weltklasse-Tennis in Tirol – das Konzept des ÖTV und der Agentur e|motion hat die ITF und Veranstalter Kosmos überzeugt: Österreich ist Gastgeber eines Teils des Daviscup Finales 2021!