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Verbands-Info

REISSIG GELANG REVANCHE

Frauenpower in der Organisation, rotweißrot gefärbter Tennispower auf den Courts. Das 14. Future-Tennisturnier in Telfs erlebte viele Höhepunkte und setzte neue Maßstäbe.

Den Schlusspunkt über eine einwöchige, bestens organisierte Veranstaltung setzten zwei Österreicher. Nicolas Reissig und Marc Rath, die beiden Teamkollegen des TC Salzburg, bestritten vor einer erfreulich großen Zuschauerkulisse das Endspiel. Ein Finale, das der Salzburger Reissig klar dominierte und verdient 6:3, 6:1 gewann. Für den Sieg gegen den leicht verletzten Rath (Rückenprobleme) kassierte Reissig 1086 Euro und 12 ATP-Punkte. Nach 2009 in Salzburg-Bergheim war es übrigens der zweite Future-Sieg in der Laufbahn des 22-Jährigen. „Das Spiel zweier Freunde erreichte nicht ausgezeichnetes, aber gutes Niveau“, lobte ÖTV-Direktor Gilbert Schaller. Blumen streute Schaller auch den Telfer Organisatoren. „Die ÖTV-Spieler kommen deshalb sehr gerne nach Telfs, weil es dort mit Susanne Kratzer die hübscheste Turnierdirektorin auf der Tour gibt“.

Zurück zum Finale. Nach nervösem Beginn dominierte zunächst Rath, führte nach einem Break 3:1. Nach dem Re-Break Reissigs verlor Rath den Rhythmus und zehn Games infolge – das war die Entscheidung. Und symptomatisch: mit einem Fehler Raths endete die Begegnung. Mit diesem Erfolg nahm Reissig Revanche für die vor drei Wochen in Jablonec (CZE) erlitttene Niederlage in der Vorschlussrunde.

Während Rath zum nächsten Future nach Kramsach reist, verpasste Reissig die Qualifikation für das ATP-Turnier in Stuttgart. Der Sieg in Telfs war wohl mehr als ein Trostpflaster. „Ich habe mich in Telfs sehr wohl gefühlt“, dankte Reissig artig bei der Siegerehrung und zollte seinem Gegenüber fairen Respekt. Wie überhaupt während der gesamten Turnierwoche Fairness großgeschrieben wurde. Besonders unter den 17 Österreichern, die sich für das Hauptfeld qualifizierten. Und das ist eine erfreuliche Entwicklung. (ru)

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