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Liga

Senior Open in Seefeld: Erfolgreiche Titelverteidigung

Sigurd Fragner gewinnt zum 2. Mal in Seefeld

Bild: Sigurd Fragner und Hans Heissl - zwei Tiroler im Seefelder-Finale, das gab es noch nie. (kristen-images.com)


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Nach dem Verlust des ersten Satzes (4:6) hatte er nicht mehr so recht an eine erfolgreiche Titelverteidigung geglaubt. Auch der 4:5-Rückstand im zweiten Satz sprach nicht für Sigurd Fragner. Als dem Kitzbüheler aber gegen Herausforderer, den auf Nummer eins gesetzten Hans-Dietrich Heissl (IEV), das Break zum 5:5 gelang, wendete sich das Blatt. Fragner wurde selbstsicherer, bewies Steherqualitäten und punktete immer wieder mit seiner stärksten Waffe, dem Rückhand-Slice. Auf der anderen Seite des Courts musste Heissl scheinbar vermeidbare Fehler in Kauf nehmen, verlor nicht nur den Tie-Break im zweiten Satz 3:7, sondern auch das Match.


4:6, 7:6, 6:3 für Fragner lautete der Endstand in einem über dreistündigen Finale, das von Einsatzfreude, Kampfgeist und Spannung geprägt war. "Ich war etwas konstanter als Heissl", begründete Fragner seinen Erfolg, dem Fragner einen höheren Stellenwert einräumte als dem Vorjahrestriumph in der gleichen Kategorie gegen Peter Pokorny, "weil es schwieriger ist, einen Titel erfolgreich zu verteidigen". Pokorny gewann übrigens Einzel-, Doppel- und Mixed-Titel der Klasse 75+. In der gleichen Klasse belegte Frieda Konrader (Tennisclub West) im Damendoppel mit Partnerin Kirstin Horn (NOR) Platz drei.


Erfolgreich verlief nach der ersten Turnierwoche die Premiere von Arwed Sparber als Turnierleiter der grössten Hallenveranstaltung der Welt. "Es gab bisher keine Proteste und keine Verletzungen", freute sich der Mieminger, der nicht nur vom ehemaligen Turnierdirektor Kurt Winkler, sondern auch von agilen Mitarbeitern unterstützt wird. Für den bisherigen Erfolg trug sicher auch die Tatsache bei, dass alle Begegnungen in der WM-Halle ausgetragen werden konnten. "Das fördert die Harmonie unter den Spielern und Spielerinnen", betonte Sparber. Für die am Samstag (17. Jänner) beginnende zweite Turnierwoche sieht sich Sparber mit einer rückläufigen Teilnehmerzahl in den jüngeren Altersklassen konfrontiert. "Kein Beinbruch", meinte der Neo-Turnierdirektor, "das gab es auch schon in früheren Jahren".


Robert Ullmann

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