Liga

Tiroler Liga: Kufsteins Damen verteidigen Titel

Kramsach verlor im Endspiel zuhause 2:5

Bild: Das erfolgreiche Kufsteiner Ensemble nach dem Triumph in Kramsach. (Foto: Kristen Images)

Gratulation nach Kufstein. Das Damenteam um Mannschaftsführer Markus Erler („unser Ziel war es den Titel zu verteidigen“) wurde der Favoritenrolle gerecht, sicherte sich wie im Vorjahr den Tiroler Mannschaftstitel. Im Endspiel der Tiroler Liga wurde Gastgeber Kramsach vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse mit 5:2 in die Schranken gewiesen. Dabei zelebrierte Kufstein schon vor dem ersten Service Stärke und Geschlossenheit, kreuzte mit acht Spielerinnen auf der Länd auf.

Unbeeindruckt davon  Überraschungsfinalist Kramsach, das gegen die spielerische Übermacht kämpfte und rackerte und nach den Einzelspielen zwei Siege durch Maria Hager und Tamara Scheidegger verbuchen konnte. Zuwenig, um den Titelverteidiger auszuhebeln. Kufstein fixierte nach der 3:2-Führung durch die Einzelsiege von Sabrina Rittberger, Sandra Geißler und Isla Brock mit zwei Doppelsiegen den neuerlichen Titelgewinn. Der wieder aufkeimenden Diskussion um den Einsatz von vier deutschen Spielerinnen nahm Isla Brock den Dampf aus dem Kessel. „Ich wohne in Neubeuern, das ist nur wenige Kilometer von Kufstein entfernt. In Kufstein trainiere und spiele ich und fühle mich dort pudelwohl.“ Zweifellos ein Bekenntnis zur Grenzstadt Kufstein und zu  grenzübergreifenden Spielereinsätzen. Und laut Durchführungsbestimmungen ist derzeit die Möglichkeit gegeben den Tiroler Mannschaftstitel mit fünf ausländischen Spielerinnen oder Spielern zu erobern. „Dann“, so TTV-Präsident Walter Seidenbusch, „muss man sich die Sinnfrage stellen“. Ob es Sinn macht an den Aufstiegsspielen in die 2. Bundesliga teilzunehmen - diese Frage ließ Markus Erler für den TC Kufstein noch offen.

Robert Ullmann  
(TTV Pressereferent)

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