Liga

Tiroler Liga mit buntgemixten Nennlisten

Viele Nicht-Österreicher und Senioren gemeldet

Bild: TSV Hall verteidigt den Tiroler Herren-Mannschaftstitel (kristen-images.com)


Wer wird Tiroler Mannschaftsmeister in der allgemeinen Klasse der Damen und Herren 2015? Diese Fragen werden zwar erst an den Finaltagen (4./5.Juli) in der Tiroler Liga beantwortet, aber der Weg dorthin scheint ein spannender zu werden. Das versprechen die randvollen Nennlisten, die ein facettenreiches Bild bieten. Eigenbauspieler, Nicht-Österreicher und Senioren prägen die Ansicht, eröffnen damit auch viele taktische Möglichkeiten.


Weil bekanntlich Papier geduldig ist, kommen aber Zweifel auf, ob alle genannten Nicht-Österreicher oder die an vorderster Position gereihten Senioren zum Einsatz kommen werden. Die bunteste Palette in der Nennliste vor Meisterschaftsbeginn bietet heuer das Herrenteam des TC Parkclub Igls. Tiroler, Deutsche, Amerikaner, Tschechen und Australier sind auf der Meldeliste zu finden. Die ITN-Rangliste (International Tennis Number) und die Wettspielordnung machen's wiederum möglich, dass der 47jährige Jürgen Hager auf Nummer zwei des Innsbrucker Tennisclubs gereiht ist, dass Johannes Rampl (45 Jahre alt) auf Nummer 1 den TC Kramsach ins Meisterschaftsjahr führen und Christian Walter, ebenfalls 45jährig, die Schwazer Herren im Kampf um einen Spitzenplatz verstärken wird. Oder soll.


Wie immer: Die Reihungen auch anderer bewährter, in die Seniorenklasse aufgestiegenen Spieler wie Manfred Riess, Marco Rovagnati oder Markus Erler, sprechen für die Leistungskraft und den Einsatzwillen der "Junggebliebenen".


Apropos Senioren: Tirols internationaler Spitzenspieler Hans-Dietrich Heißl muss sich förmlich "zerreißen", um in allen Tiroler Ligen (45 +, 55+, 60+, 65+ beim IEV auf Nummer 1 gemeldet) antreten zu können, nachdem er auch auf Nummer 1 beim Bundesligaclub Pasching in Oberösterreich (70+) und in München (TC Luitpoldspark/70+) im Einsatz sein wird.


Auf Nummer vier im Tiroler-Liga-Team der IEV-Damen wurde die ehemalige Weltklassespielerin und jetzige TTV-Managerin Sylvia Plischke gereiht. Hinter ihrem Single-Einsatz steht allerdings ein Fragezeichen. Gemessen aber an den weiteren klangvollen Namen in der Nennliste des Traditionsclubs dürfen die Innsbruckerinnen zu den Mitfavoritinnen im Titelkampf gezählt werden. Genauso das mit den Hotter-Zwillingen verstärkte Schwazer Team und natürlich Titelverteidiger Kufstein. Die Antwort gibt es am 4. Juli, dem Finaltag.


Am 5. Juli steht dann auch der neue Tiroler Herrenmeister fest. Alles spricht für Titelverteidiger TSV Hall, der auch heuer ein kompaktes Team aus Eigenbaukräften stellt. Das verspricht jedenfalls die Nennliste.


Robert Ullmann

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